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Verwirrung über Zusagen der Sparkasse Weserbergland / Kompromiss am Ende

Spielplatz sorgt für „heißen“ Abend

Tündern (gro). Ein Missverständnis hat im Ortsrat Tündern für eine heiße Debatte gesorgt: Es ging um den Spielplatz im Neubaugebiet „Linkworth“, der bereits mit den Gebühren der Anwohner bezahlt worden ist und auf dem Bauplatz Nummer 2 (an der Straße) durch die Sparkasse Weserbergland erstellt werden soll. Joachim Storch, Geschäftsführer der „Sparkasse Weserbergland FinanzServices GmbH“ und in Vertretung seines Kollegen Ulrich Waltemathe vor Ort, sorgte für Verwirrung und auch für Unmut mit seiner Aussage, das Geldinstitut wolle nun nur noch mit den Anwohnern reden, welche Spielgeräte dort installiert werden sollten, dann könne sofort mit dem Bau begonnen werden.

veröffentlicht am 30.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 02:21 Uhr

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Mit seinem Kollegen Waltemathe, so teilte man Storch mit, sei aber etwas ganz anderes abgemacht worden, und der habe dem auch zugestimmt, nämlich Bau des Spielplatzes auf dem Bauplatz Nummer 4, also hinter einem Bauplatz mit Haus und damit zum Schutz der Kinder vor der Straße. Die Fertigstellung solle aufgrund der Zusage von Waltemathe bis zum 30. Juli erfolgen. Das wiederum war offensichtlich neu für dessen Vertreter: Wenn der Spielplatz auf dem Bauplatz Nummer 4 errichtet werde, könne die Sparkassen-GmbH den Bauplatz Nummer 2 vielleicht nicht mehr verkaufen, mutmaßte er. Das wiederum löste erneute Debatten im Ortsrat, aber auch unter den Zuhörern aus und brachte die Frage auf, wer denn nun eigentlich etwas zu sagen habe. Waltemathe sei mit dem Vorschlag „Spielplatz Nummer 4“ einverstanden gewesen und habe das auch bei den Gesprächen mit Ortsratsmitgliedern für gut befunden, hieß es. Eltern warfen dem Kreditinstitut deshalb vor, nicht zu seinem Wort zu stehen.

Storch wies darauf hin, dass beide Geschäftsführer gleichberechtigt seien, was ihm allerdings von einer Anwohnerin als Konter eintrug, dass dann eben auch Ulrich Waltemathe zu seinem Wort stehen müsse. Ortsbürgermeisterin Elke Meyer griff bei dem Hin und Her ein: „Nun ist die Grenze erreicht, Herr Storch. Auch Sie haben natürlich Verträge, aber wenn Herr Waltemathe sich mit der Nummer 4 nicht sicher gewesen wäre, hätte er doch bestimmt mit Ihnen darüber gesprochen.“ „Dass die Zusage mit dem Platz Nummer 4 durch Waltemathe so gelaufen ist, habe ich erst heute und jetzt erfahren“, räumte Storch ein. Den Zuhörern war damit klar, dass die beiden Geschäftsführer sich nicht klar und deutlich abgesprochen hatten – Storch war sozusagen ins kalte Wasser geschubst worden.

Das Ergebnis am Ende eines wahrlich „heißen“ Abends: Auf dem Platz Nummer 4 wird der Spielplatz im Neubaugebiet „Auf der Linkworth“ im Einvernehmen mit allen Beteiligten zunächst als Provisorium gebaut. Wird der dritte Bauabschnitt dieses Baugebietes begonnen, werden die Spielgeräte dort wieder abgebaut und auf den großen, ursprünglich vorgesehenen und geplanten Spielplatz in diesem Abschnitt wieder aufgebaut.

Das Baugebiet Linkworth in Tündern – um den Standort des Spielplatzes gab es erregte Debatten.

Foto: Wal

Das Baugebiet Linkworth in Tündern – um den Standort des Spielplatzes gab es erregte Debatten.Foto: Wal



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