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Heute Thema in der Kinderleicht-Akademie: Wie lebten Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg?

Spielen in den Trümmern

HAMELN. Die Dewezet-Kinderleicht-Akademie geht in die zweite Runde. Diesmal geht es rund 70 Jahre in die Vergangenheit. Und das waren in Hameln wie in ganz Deutschland keine leichten Zeiten. Aber wie lebten eigentlich die Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg?

veröffentlicht am 08.11.2016 um 07:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 10:50 Uhr

Der – von Deutschland angezettelte – Zweite Weltkrieg war gerade vorbei. Die Städte waren Trümmerlandschaften. Häuser, Brücken und Eisenbahnlinienwaren zerstört zurückgelassen. 14 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene kamen aus den östlichen Gebieten Deutschlands und suchten Wohnungen und Arbeit. Das Wichtigste war es, ein Dach über dem Kopf und genügend zu Essen zu haben. Die Menschen mussten eng zusammenrücken.

Bernhard Gelderblom (Verein für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln) berichtet von dieser Zeit, die er selbst als Kind erlebt hat. Aus heutiger Sicht ist es schwer vorstellbar, was Kinder damals durchmachen mussten. Warum mussten sie ein Stück Holz in die Schule mitbringen? Wie funktionierte der Unterricht mit über 50 Schülern in einer Klasse? Wie funktionierte das Leben ohne Telefon, Fernseher und Supermarkt? Wo und womit spielten Kinder damals?

Zu Eurer Beruhigung: Trotz vieler Belastungen und Entbehrungen waren Kinder damals nicht weniger fröhlich, als sie es heute sind.

Kinderleicht-Akademie: „Aufwachsen nach dem großen Krieg“, Dewezet-Geschäftsstelle (Osterstraße 16), am heutigen Dienstag, 16 Uhr. Eintritt: 5 Euro.



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