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SPD-Kandidat: Ralf Wilde soll neuer Oberbürgermeister werden

veröffentlicht am 30.11.2013 um 13:33 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Der SPD Kandidat steht fest: Ralf Wilde soll neuer Oberbürgermeister werden. Foto: Dana

Hameln (TT). Ralf Wilde geht als SPD-Kandidat bei der Oberbürgermeister-Wahl in Hameln ins Rennen. Der 55-jährige kennt die Verwaltung seit vielen Jahren: Aktuell ist Wilde „Fachbereichsleiter Umwelt und Technische Dienste“ bei der Stadt Hameln. Der Hamelner SPD-Chef Herbert Meistering sagt: „Wir haben mit Ralf Wilde einen überzeugenden Kandidaten gefunden, der für alle Hamelner wählbar ist.“ Eine Findungskommission der Sozialdemokraten hatte in den letzten Wochen über ein gutes Dutzend möglicher Kandidatennamen nachgedacht, dann vier davon in die engere Auswahl genommen  und sich schließlich einstimmig für Wilde entschieden. Der Diplom-Ingenieur Wilde ist seit 1979 Mitglied der SPD, arbeitete seit 1984 unter anderem im Straßenbauamt Hameln sowie in der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und ist seit 2008 in der Stadtverwaltung Hameln tätig. Zudem sitzt er seit 1995 für die SPD im Gemeinderat Extertal, wo er auch seinen Wohnsitz hat. Wilde zu seiner Kandidatur: „Ich kenne Verwaltung, Rathaus und Ministerien und ich weiß, wie Politik tickt. Ich kenne also beide Seiten und denke, dass ich die notwendige Moderationsrolle eines Oberbürgermeisters gut ausfüllen kann.“ Für den Fall seiner Wahl will Wilde „ein ganz großes Augenmerk darauf legen, die politisch Agierenden stärker zusammenzubringen“. Eine Politik, die sich gegenseitig blockiere, weil die eine politische Seite dieses und die andere Seite eben jenes Projekt durchsetzen wolle, könne für eine Stadt wie Hameln nicht gut sein. Deshalb sieht Wilde die Rolle des Oberbürgermeisters vor allem darin, zwischen den politischen Seiten zu moderieren und anschließend Prioritäten im Sinne der Stadt Hameln zu setzen. Der verheiratete Vater dreier Töchter sieht die Themen Bildung und Familie als die wichtigsten für Hameln an: „Wir können unsere Zukunft nur dann gut gestalten, wenn wir uns als Kommune attraktiv für Familien machen und wenn wir eine ordentliche Schullandschaft und gute Betreuungsmöglichkeiten anbieten. Die Ganztagsbetreuung ist für mich ein ganz persönliches Anliegen.“ Die SPD Hameln hat ein 14-köpfiges Wahlkampfteam gebildet, das nun den Wahlkampf organisieren soll, der im Frühjahr anlaufen wird. Gewählt wird am 25. Mai 2014.



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