weather-image

Ratsfraktion beklagt Überlastung der Mitarbeiter im Rathaus

SPD will wieder den Stadtbaurat: „Es brennt an allen Enden!“

Hameln (CK). Die SPD will die nach dem Ausscheiden von Eckhard Koss aus dem Amt des Ersten Stadtrats die Stelle eines Stadtbaurats, wie sie der inzwischen 65-Jährige viele Jahre wahrgenommen hatte, umgehend wieder besetzen. Das fordern die Mitglieder der Ratsfraktion in einem Antrag an Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann.

veröffentlicht am 01.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 22:21 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

„Die Stelle ist im Stellenplan ja noch enthalten und kann deshalb formal relativ einfach besetzt werden“, sagen Fraktionsvorsitzender Volker Brockmann und sein Kollege Werner Sattler. Zur Begründung ihres Antrags sagen die beiden Sozialdemokraten: „Es brennt an allen Ecken und Enden!“ Soll heißen: Die Belastungen in allen Fachbereichen, vor allem aber bei Planen und Bauen, würden immer größer, aus den Stellungnahmen des Personalrates gehe „unmissverständlich und mit nachhaltig beeindruckender Deutlichkeit“ hervor, welche Folgen für die Mitarbeiter bereits eingetreten seien und für die Zukunft erwartet werden müssten. Brockmann: „Die Dauer der Abwesenheit wegen Krankheit, darunter auch Burnout, ist angestiegen. Die Kurve geht steil nach oben, aber wir haben auch eine Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter im Rathaus.“

Ein weiterer Grund für die Forderung nach der Wiederbesetzung der Stelle von Koss ist nach den Worten der Sozialdemokraten auch die Vernetzung und strategische Steuerung aller Fachbereiche sowie deren Verknüpfung mit den politischen Gremien. Brockmann: „Hier ist Sachverstand gefragt, wie man etwa bei der Halle Nord sieht, aber auch eine schnellere Information an die Politik und ein Feingefühl dafür, was politisch machbar ist.“ Die Fachbereichsleiter, so sagt er, könnten das nicht leisten, denn die seien schon jetzt an der Grenze der Belastbarkeit.

Der Verzicht auf die Wiederbesetzung der Stelle wie auch deren weitere Verzögerung, insbesondere in Verbindung mit einem Einstellungsstopp, sagen Brockmann und Sattler übereinstimmend, würden unausweichlich die Belastungen der Mitarbeiter im Rathaus weiter erhöhen. Und nicht zuletzt im Hinblick auf größere Vorhaben, worunter auch die Nachnutzung des Kasernengeländes nach Abzug der Briten gehöre, werde nach nach einer durchsetzungsstarken Persönlichkeit verlangt. Die müsse sowohl fachlich als auch menschlich geeignet sein, als Führungskraft, Impulsgeber und Mittler die Bereiche Planen, Bauen, Umwelt und technische Dienste zu gestalten und weiterzuentwickeln. Brockmann: „Und das wird nicht einfach. Ich schätze allein die Zeit der Suche auf etwa ein Jahr.“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt