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Baudezernent Koss kündigt Veranstaltung zu „Ideenbörse“ für Ende März / Anfang April an

SPD will Entscheidung für das Hochzeitshaus

Hameln (HW). Nach den Grünen erteilt zwar auch die SPD dem Antrag der Bürgerliste auf eine Übergangsausstellung des Museums eine Absage, die Sozialdemokraten wollen die Forderung aber dazu nutzen, eine Grundsatzdiskussion über die Zukunft des Hochzeitshauses in Gang zu bringen. „Es handelt sich wieder um einen Antrag der Bürgerliste, mit dem konkret nichts anzufangen ist, denn so einfach und kurzfristig, wie es sich die Herren Rieger und Garbe vorstellen, funktioniert das nicht“, sagt SPD-Fraktionschef Uwe Schoormann und merkt an: „Sicherlich hätte eine Übergangsausstellung einen gewissen Charme. Aber dann müssen die Voraussetzungen stimmen. Und die gibt es nicht. Im Hochzeitshaus sieht es aus, als ob eine Granate eingeschlagen hätte. Wir wollen den Antrag deshalb zum Anlass nehmen, um in der nächsten Sitzung des Kulturausschusses am 10. März eine Grundsatzdiskussion über die künftige Verwendung des Gebäudes zu starten.“

veröffentlicht am 28.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 02:21 Uhr

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Den Sozialdemokraten schwebt vor, endlich eine „vernünftige Nach-EWR-Nutzung zu finden, damit dann auch die Diskussionen aufhören, ob Stadtbücherei oder Info-Center Einzug halten sollen“, wie Schoormann begründet. Ihm schwebt vor, zumindest so schnell wie möglich einen Raum für Vorträge und Versammlungen zu schaffen.

Auch Baudezernent Eckhard Koss ist an einer schnellen Lösung interessiert und hat in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für erneuerbare Energien, Bauen und Umwelt am Donnerstag vergangener Woche für Ende März / Anfang April eine Veranstaltung zu seiner von ihm ins Leben gerufenen „Ideenbörse“ im Hochzeitshaus angekündigt. „Wir wollen das Thema breiter in die Öffentlichkeit streuen, um eine Übergangslösung zu finden und werden eine Begehung des Gebäudes veranstalten und anschließend diskutieren. Ich stelle mir eine Nutzung für kulturelle, soziale oder touristische Zwecke vor, denn Geld ist nicht vorhanden“, erklärte der Erste Stadtrat gestern auf Anfrage.

Seine Pläne, das derzeit leerstehende Gebäude im Herzen der Altstadt mit Gastronomie zu beleben, haben sich inzwischen zerschlagen. „Die Resonanz auf die bundesweite Ausschreibung war ganz gering und letztlich ist kein konkretes Angebot eingegangen“, so Koss, der diesbezüglich die Hoffnung jedoch noch nicht ganz aufgegeben hat: „Vielleicht hat ja ein Hamelner eine zündende Idee für einen Gastronomiebetrieb. Das Hochzeitshaus als prädestiniertes Gebäude in der Altstadt darf nicht länger leer stehen.“

Von wegen besenrein: „Im Hochzeitshaus sieht es aus, als ob eine Granate eingeschlagen hätte“, bemängelt SPD-Fraktionschef Uwe Schoormann.

Foto: Wal



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