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Emmerthaler Christdemokraten erzielen bestes Stimmergebnis / Grüne und Freie Wählergemeinschaft je drei Mandate

SPD und CDU kommen auf gleiche Anzahl von Sitzen

Emmerthal (ll). Zwar hat die Emmerthaler CDU ihr Ergebnis der Kommunalwahlen vor fünf Jahren nicht halten können, dennoch zieht sie wieder als Partei mit den meisten Stimmen in den Emmerthaler Gemeinderat ein. Die CDU büßte im Vergleich zum Jahr 2006 2,8 Prozentpunkte ein, erhielt im Gemeindegebiet aber insgesamt 5430 Stimmen. Damit haben die Christdemokraten 131 Stimmen mehr als die SPD, die insgesamt 5299 Stimmen erhielt. Auf die Zusammensetzung des Gemeinderats hat das aller Voraussicht nach aber keine Auswirkungen: Nach den vorläufigen Ergebnissen vom gestrigen Abend werden sowohl SPD als auch CDU zehn Mandate im neuen Emmerthaler Gemeinderat erhalten. Die Freie Wählegemeinschaft wird voraussichtlich drei Sitze im Rat erhalten, ebenso die Grünen. Die FDP zieht nicht in den Gemeinderat ein.

veröffentlicht am 12.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 01:21 Uhr

Zufriedene Gesichter bei Emmerthals Sozialdemokraten bei der Bekanntgabe erster Ergebnisse.
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Gemessen am Stimmenergebnis, sind auch Emmerthals Grüne Gewinner der Wahlen. Sie konnten ihr Stimmergebnis im Vergleich zum Jahr 2006 knapp verdreifachen.

„Wir sind wieder stärkste Fraktion geworden und haben das Ergebnis der letzten Wahl verteidigt“, sagte Rolf Keller (CDU) gestern Abend. Keller erzielte mit 1034 Stimmen mit Abstand das beste Ergebnis aller Bewerber. „Das ist eine Bestätigung für meine Arbeit“, so der CDU-Politiker. Im Hinblick auf künftige Koalitionen im Gemeinderat sagte Keller: „Wir sind grundsätzlich bereit, mit allen Fraktionen im Rat zu sprechen.“

Die Fraktionsvorsitzende der SPD, Ruth Leunig, kündigte an, in Ruhe zu schauen, „mit wem wir gut zusammenarbeiten können“. Im Vergleich zu den Kommunalwahlen aus dem Jahr 2006 legten die Emmerthaler Sozialdemokraten mit 0,1 Prozentpunkt nur geringfügig zu. „Wir können mit dem Ergebnis gut leben“, so Ruth Leunig. „Wichtig ist, wie viele Sitze wir im Rat haben.“

Zu welchen Mehrheitskonstellationen es kommt, bleibt abzuwarten. Thomas Jürgens (Grüne) bekräftigte nach dem enormen Stimmengewinn, dass die Fraktion möglichst frei arbeiten wolle. Zwar habe es in der Vergangenheit eine gute Zusammenarbeit mit der Freien Wählergemeinschaft und der SPD gegeben, „aber man muss sich nicht jetzt schon einer bestimmten Gruppierung anschließen“. „Nach Möglichkeit wollen wir uns nicht fest binden“, erklärte Jürgens.

Die Eigenständigkeit der Freien Wählergemeinschaft betonte auch FWE-Fraktionsvorsitzender Ernst Nitschke. „Wir werden nicht Steigbügelhalter für andere sein“, meinte er. Die FWE verlor knapp zwei Prozentpunkte. „Ich hätte mir gewünscht, das Ergebnis zu halten“, sagte Nitschke. Was die Zusammenarbeit im Gemeinderat betrifft, sagte er: „Erst mal bleibt alles beim Alten.“

Bei der voraussichtlichen Patt-Situation im Emmerthaler Gemeinderat kommt es umso mehr auf die Stimme von Andreas Grossmann (SPD) an. Der Sozialdemokrat hat eine eigene Bürgermeisterstimme.



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