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SPD, FDP und Grüne stehen zur Neugestaltung der Fußgängerzone

veröffentlicht am 20.03.2009 um 15:56 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ni). Unaufgeregt und moderat reagierten gestern die Vorsitzenden von SPD, FDP und Grünen auf die Ankündigung der Christdemokraten, sich für eine abgespeckte Modernisierungsvariante der Hamelner Fußgängerzone einsetzen zu wollen. Vor allem SPD-Fraktionschef Uwe Schoormann äußerte Verständnis für seinen jungen Unionskollegen Claudio Griese, der sich „unter dem Druck der Partei und einer teilweise aufgeregten Öffentlichkeit“ zu einer gewissen Kurskorrektur veranlasst gesehen habe.
 Schoormann freut sich aber  „vor allem, dass die CDU auch weiterhin zu ihrer Überzeugung steht, dass etwas getan werden muss“. 

 Hans Wilhelm Güsgen betrachtet die Angelegenheit ganz pragmatisch: „Der Ratsbeschluss mit dem Kostendeckel von fünf Millionen Euro steht“, so der Vorsitzende der FDP-Fraktion. Mit Anträgen, die wesentliche Elemente des Konzeptes zur Erneuerung der Fußgängerzone – wie etwa die Verlegung eines neuen Pflasters – infrage stellten, würden die Christdemokraten am Veto der Mehrheitsgruppe scheitern.
 So wie SPD und Liberale sehen auch die Grünen keinen Grund, von den Grundzügen der aktuellen Planung abzurücken. „Die Fraktion ist nach wie vor der Überzeugung, dass wir die Sanierung mit den zwei Millionen Euro an Fördermitteln angehen müssen“, so die Vorsitzende Ursula Wehrmann. Zu dieser Überzeugung zu stehen, sei für sie auch eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit.



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