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Vorstand sieht Geldinstitut gut aufgestellt

Sparkassen-Fusion kostet bis zu 100 Arbeitsplätze

veröffentlicht am 12.02.2016 um 13:10 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:29 Uhr

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Autor:

Thomas Thimm

Hameln. Die neue, große Sparkasse sieht sich durch die Fusion der bisherigen Sparkassen Hameln und Weserbergland in der Region gut aufgestellt: In der aktuellen Rangliste der Sparkassen in Niedersachsen ist die Sparkasse Hameln-Weserbergland aktuell auf Platz 16 von 45 Instituten. Trotz eines für Geldinstitute verheerenden Zinsmarktes, an dem Banken und Sparkassen nicht mehr viel verdienen, und eines stark veränderten Kundenverhaltens in Richtung Online-Banking haben die Sparkassen im Jahr 2015 gute Geschäfte gemacht: Das Kredit- sowie das Wertpapiergeschäft haben zugelegt, das Einlagengeschäft hat die Vorjahresmarke auf hohem Niveau nur knapp verfehlt. Die Gesamtbilanzsumme der zum Jahreswechsel fusionierten Häuser lag 2015 bei 2,19 Milliarden Euro – das macht ein Minus von 64 Millionen Euro. Unter dem Strich verdienten die beiden Sparkassen zusammengerechnet 18,6 Millionen Euro. Die Sparkassen-Chefs Friedrich-Wilhelm Kaup und Alois Drube sehen ihr Geldhaus trotz aller Marktschwierigkeiten zukunftsfähig: Die Eigenkapitalquoten liegen weit über den gesetzlichen Anforderungen und die Fusion sei ein Schritt in die Zukunft. Allerdings hat dieses auch Nachteile: So will die fusionierte Sparkasse Hameln-Weserbergland bis zum Jahr 2020 insgesamt 80 bis 100 Arbeitsplätze sozialverträglich abgebaut haben. Auf Kündigungen wird verzichtet. Aktuell arbeiten 546 Mitarbeiter bei dem Geldinstitut.



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