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SOS auf der Weser - Feuerwehr und THW im Einsatz

veröffentlicht am 25.05.2009 um 19:18 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

THW

Hameln (ube). Das Technische Hilfswerk (THW) und die Feuerwehr sind zu zwei Einsätzen auf der Weser gerufen worden. Am späten Sonntagabend sichteten Angler in der Dunkelheit ein nach Angaben von Hauptbrandmeister Bodo Kauert zwölf Quadratmeter großes Floß – es trieb in Richtung Hameln. Gestern um 9.30 Uhr forderte der Schiffsführer eines 40 Meter langen Schubverbandes des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hilfe an, weil ein zunächst unbekannter Gegenstand in eine der beiden Schrauben geraten war.
 Als die Feuerwehrleute das Rettungsboot „Uta“ zu Wasser ließen, trieb das aus Fässern und Paletten zusammengebaute Geisterfloß in Höhe der alten Eisenbahnbrücke. Marc Zobel und Tobias Möller nahmen das „Treibgut“ an die Leine, schleppten es mit dem Boot zur Slip-Anlage an der „Sumpfblume“.
 Gestern um 9.30 Uhr war die Fahrt für das Schubboot „Werra“ schneller zu Ende als geplant. „Beim Zurücksetzen hat sich etwas in einem der Propeller verfangen“, berichtete Schiffsführer Ralf Kleine. Folge: Einer der beiden 147 PS starken Diesel fiel aus. Die 16 Meter lange „Werra“, die zwei je zwölf Meter lange
Frachtschuten vor sich herschob, war kaum noch zu manövrieren. „Wir haben’s mit der zweiten Schraube noch bis zur Kaimauer geschafft und dort festgemacht“, so Kleine.
 Ein Fall für die Bergungstaucher des THW Hameln.
 „SOS auf der Weser“ – den Videobericht von Ulrich Behmann über den Taucheinsatz sehen Sie kostenlos auf dewezet.de (siehe Videos).

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