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Stadt startet Solarstromkampagne / 200 Haushalte erhalten einen Beratungsgutschein

Sonnige Aussichten für Hamelns Dächer

Hameln (red). Die Unsicherheit ist groß: Lohnt es sich angesichts gesunkener Förderung noch, in eine Photovoltaikanlage zu investieren? Die Antwort aus dem Rathaus ist ein klares „Ja“. Die Stadt hat jetzt 200 Dächer ermittelt, die sich besonders gut für Photovoltaik eignen. Die Hauseigentümer erhalten in diesen Tagen ein Schreiben von Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann mit einem Gutschein für eine kostenlose Beratung durch die Klimaschutzagentur Weserbergland.

veröffentlicht am 18.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 14:21 Uhr

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„Auch Sie als Eigentümerin oder Eigentümer einer Immobilie können sich aktiv an der Energiewende beteiligen“, wendet sich die Rathaus-Chefin an. Sie verweist auf das Unglück in Fukushima, das in drastischer Weise vor Augen geführt habe, dass alle in Sachen Energie umdenken müssen. „Das Klimaschutzkonzept der Stadt zeigt“, so die Oberbürgermeisterin, „dass neben der Energieeinsparung und Effizienzsteigerung der weitere Ausbau regenerativer Energien wie Photovoltaik ein wesentlicher Baustein für den Klimaschutz vor Ort ist“. Dabei müssten es gar nicht riesige Dachflächen sein. Bereits mit einer Modulfläche von zehn Quadratmetern könne ein Zwei-Personen-Haushalt rund die Hälfte des eigenen Stromverbrauchs selbst produzieren.

Lippmann verweist auf das städtische Solarkataster (www.hameln.de/solarkataster), mit dessen Hilfe jeder selbst ermitteln könne, wie viel Strom eine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach produzieren könnte. Wichtig sei jedoch auch eine kompetente Beratung. Wer nicht zu den ausgewählten Haushalten gehört, kann sich an die Klimaschutzbeauftragte Christine Tegtmeier (Telefon 05151/202-1268, E-Mail: tegtmeier@hameln.de) wenden.

Das Solarkataster der Stadt (hier Rotenberg-Ost) zeigt, welche Dachflächen sich besonders für den Einsatz von Photovoltaik eignen.



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