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„Energie-Erlebnistag“ der Stadtwerke

Solarstrom – besser als Mathe

Hameln. „So eine Begeisterung würde ich gern mal in Mathe sehen“, sagte Petra Ammon, Schulleiterin der Grundschule am Sonnenbrink in Stadthagen, als ihre Schüler sich gar nicht mehr von den E-Rollern losreißen konnten. 460 Schüler aus elf Schulen waren gestern zum „Energie-Erlebnistag“ auf dem Gelände der Hamelner Stadtwerke unterwegs. Im Rahmen der Umwelttage gab es zahlreiche Vorträge zum Beispiel über Energiespartricks, Besichtigungen des Lagers und der Netzleitstelle sowie Ausstellungsstände auf dem Gelände zum Thema Energie. Spaß bereiteten ein Segway-Parcours, eine E-Rollerstrecke und ein echter Bagger, den die jungen Gäste steuern durften. Attraktiv waren für die Schüler auch die Mitmach-Experimente. An verschiedenen Stationen erzeugten sie beispielsweise durch Muskelkraft auf einem Fahrrad selbst Strom.

veröffentlicht am 13.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 04:21 Uhr

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Autor:

von Julia rau
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„Die waren ganz schön aus der Puste und haben gestaunt, wie sehr man sich für ein bisschen Strom anstrengen muss“, sagte Ammon. Der Ehrgeiz der Schüler war hoch: „Ich schaffe es, dass alle Lampen leuchten“, sagte der 13-jährige Malte. Wer sich die Mühe sparen wollte, ließ am nächsten Stand einfach die Sonne für sich arbeiten. Die älteren Schüler bauten sich ihre Solarmodule selbst. Die jüngeren standen vor der Aufgabe, die Geräte richtig miteinander zu verkabeln. Bei all der guten Laune herrschte an einem Stand dennoch dicke Luft: In einem riesigen Luftball, in den die Kinder reinklettern konnten, sollten sie darauf achten, wie schnell der Sauerstoff im Ballon verbraucht wird.

Am Vormittag wurden alle Beiträge aus dem Schulwettbewerb „Prima Klima“ prämiert. Schüler der 4. bis 8. Klassen sollten sich Projekte zum Thema Strom und Ernährung ausdenken und ihre Ideen aufzeichnen. Die Ergebnisse reichten vom „Prima-Klima-Lied“ bis zum Thermogenerator, der Grillabluft in Energie umwandelt. „Die Jury fand alles so gut, dass nur erste und zweite Plätze vergeben werden“, lobte Projektleiter Hans-Jürgen Hesse. Die ersten Preise waren jeweils 800 Euro, die zweiten 300 Euro wert. Hauptsache sei es aber, dass sich die Schüler intensiv mit den Thema Nachhaltigkeit und Energie auseinandergesetzt haben. Aus Hameln-Pyrmont errang die Initiative „KliMotion“, an der Albert-Einstein-Gymnasium, Schiller-Gymnasium und Viktoria-Luise-Gymnasium beteiligt sind, für ihr Projekt „Plant for the Planet Akademie 2013“ – Schüler pflanzen Bäume – den ersten Preis. Und dies, obwohl die Jugendlichen in diesem Jahr „aus Zeitmangel“ noch klein Grün in die Erde gsetzt haben.



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