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Tipps und Zahlen rund um die Drachenboot-Regatta

So paddelt sich’s gut

HAMELN. Tausende Zuschauer werden am Samstag, 25. Juni, voraussichtlich wieder das Gelände des Kanu-Clubs Hameln bevölkern. Dann startet die 14. Drachenboot-Fun-Regatta mit 56 Teams. Um 9 Uhr geht’s los, gegen 20 Uhr ist Siegerehrung. Bis dahin gibt es einiges zu beachten - Tipps gibt es von Mario Zlobinski.

veröffentlicht am 21.06.2016 um 11:23 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:46 Uhr

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Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Den Alkohol weglassen! Das ist einer der Tipps, die Mario Zlobinski vom Kanu-Club Hameln den Paddlern gibt, die am kommenden Samstag, 25. Juni, an den Start gehen. Um 9 Uhr startet dann das erste Rennen der 14. Drachenboot-Fun-Regatta am Kanu-Club an der Weser, sicher wieder stimmgewaltig begleitet von tausenden Zuschauern.

56 Mannschaften sind in diesem Jahr dabei, sechs weniger als im vergangenen Jahr. Drei Schulteams haben abgesagt, weil der Termin diesmal in den frühen Sommerferien liegt. Das Minimum für eine gute Regatta liegt laut Zlobinski bei 24 Teams – das wurde locker erreicht. 16 Teams starten im Sportbereich. Diese trainieren von April bis September einmal die Woche. 40 sind im Funbereich unterwegs. Sie hatten in den vergangenen Wochen etwa drei bis vier Trainingseinheiten, organisiert vom Kanu-Club. „350 Trainingstermine zu koordinieren“, sei das Schwierigste im Vorfeld gewesen. 109 Helfer sind am Samstag den ganzen Tag am Start, und 15 Mitglieder, die die langen Drachenboote aller Teams steuern. Die haben laut Zlobinski den schwierigsten Job, auch, weil sie „vielleicht gerade mal ’ne halbe Stunde Pause“ machen, nicht mehr.

Alle Mannschaften fahren über den Tag verteilt fünf Rennen, sind zwischen 60 und 70 Sekunden pro Rennen unterwegs, machen in dieser Zeit etwa 90 Paddelschläge auf den 250 Metern, die zurückzulegen sind. Das schreit nach Muskelkater am nächsten Tag. Nö, meint Zlobinski. Zumindest nicht für die, die dreimal die Woche trainiert haben. Dennoch empfiehlt er, Magnesium zu nehmen. Und den Alkohol wegzulassen. „Einige ärgern sich darüber, dass sie am Regatta-Tag schlechter abschneiden als beim Training“, erzählt der Club-Vorsitzende. Seine Frage dann: „Was hast du denn getrunken?“ Die Antwort laute dann oft „zwei, drei Bier“ – die Erklärung für den Leistungsabfall auch von Rennen zu Rennen. Seine Trink-Empfehlungen für einen Renn-Tag: Apfelschorle und Wasser. Zu essen gibt es für jemanden, der’s ernst nimmt, am besten Müsliriegel und Bananen. An den Füßen seien normale Turnschuhe und eine Sporthose ausreichend. Von einem Baumwollshirt allerdings würde Zlobinski abraten – lieber ein Multifunktionsshirt, das schnell wieder trocknet. Bleibt noch das wichtigste Utensil: Das Paddel. Profis setzen auf die leichten (350 Gramm), aber teuren Karbon-Paddel. Sie kosten um die 200 Euro. Holz sei das zweite Mittel der Wahl – das Paddel wiege dann etwa 600 Gramm und koste zwischen 40 und 50 Euro. Das günstigste, aber mit 800 bis 900 Gramm auch unangenehm schwer, sei das Plastikpaddel. Diese werden am Renntag vom Kanu-Club gestellt.



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