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Sirenen werden zur unendlichen Geschichte

veröffentlicht am 02.05.2011 um 17:05 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln. Die Sirenen haben den Kommunalwahlkampf in Hameln voll entfacht. Gestern befassten sich die Mitglieder des Finanz- und Wirtschaftsausschusses mit dem Antrag der Mehrheitsgruppe, aufgrund des atomaren GAUs im japanischen Fokushima Hameln noch in diesem Jahr wieder mit Sirenen auszustatten, um die Bevölkerung im Katastrophenfall wirksam, effektiv und vor allem digital warnen zu können. Dafür wollen SPD, Grüne und FDP die bereits bis 2014 etatisierten finanziellen Mittel noch 2011 investiert wissen (wir berichteten) und über den Nachtragsetat bereitstellen.
 Und so entwickelte sich auf der Bühne der Kommunalpolitik eine muntere Diskussion, in der eigentlich nach wenigen Minuten alles gesagt war – nur eben nicht von jedem. Zu einer Entscheidung jedoch führte das bisweilen recht amüsante Wortgefecht zwischen der Mehrheitsgruppe auf der einen und den oppositionellen Christdemokraten sowie den Mitgliedern der Bürgerliste auf der anderen Seite nicht. Weil die CDU noch Beratungsbedarf in Sachen Sirenen hat, wurde das Thema geschoben. Und zwar in den Verwaltungsausschuss, der am 18. Mai, 15 Uhr, hinter verschlossenen Türen tagt.

 

Wie die Warnsignale klingen, hören Sie in den beiden Sound-Beispielen: Warnung der Bevölkerung (Katastrophenalarm) und Feuersignal.  



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