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Am 17. November spielt das Kussi-Weiss-Quartett nach Hameln

Sinti-Jazz in der Sumpfblume

HAMELN. Man muss kein Musikexperte sein, um zu erkennen, dass der Sinti-JazzMusiker Kussi Weiss ein Meister seines Faches ist. Was der Gitarrist aus seinem Instrument herausholt, schindet bei Laien wie Kennern Eindruck. Davon können sich die Hamelner am 17. November in der Sumpfblume selbst überzeugen.

veröffentlicht am 01.11.2017 um 18:56 Uhr
aktualisiert am 03.11.2017 um 17:00 Uhr

Das Kussi-Weiss-Quartett: Tschabo Franzen (v. li.), Hugo Richter, Kussi Weiss und Dietmar Osterburg. Foto: Kussi Weiss/pr
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite

Dann steht das Kussi-Weiss-Quartett auf der Bühne.

Für Liebhaber des Sinti-Jazz ist Kussi Weiss kein Unbekannter: Im Alter von nur 10 Jahren begleitete er bereits seinen Onkel Moritz Weiss, wenige Jahre später schon die berühmten Sinti-Musiker Martin Weiss und Häns‘che Weiss. Mit 22 Jahren teilte er sich die Bühne des legendären Django-Reinhardt-Festivals im französischen Samois-Sur-Seine mit den Jazz-Größen Patrick Saussois und Raphael Fay, ein Jahr darauf spielte er schon alleine auf der Hauptbühne. Notenlesen hat er nie gelernt.

Schon lange bevor er auf den großen Gypsy-Swing-Bühnen spielte, stand er mit 16 bereits mit seinem Bruder und seinem Hamelner Cousin Sascha Weiß auf der Bühne der Sumpfblume. Auftritte auf dem Weinfest, im Kunstkreis sowie in Gaststätten führten Kussi Weiss immer wieder nach Hameln. Ganz davon abgesehen, dass er hier durch die Hamelner Sinti-Familie Weiß viel Verwandtschaft hat …

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Doch am Freitag, 17. November, um 20 Uhr feiert das Kussi-Weiss-Quartett eine Premiere: Denn es ist eine Formation, mit der Kussi Weiss in Hameln bislang noch nie auf der Bühne stand. Neben Tschabo Franzen (Gitarre) aus Berlin und Dietmar Osterburg (Kontrabass) aus Braunschweig begleitet ihn dieses Mal der 26 Jahre alte Hugo Richter aus Dortmund am Akkordeon sowie am Klavier. Gemeinsam interpretieren sie an diesem Abend vor allem Stücke des großen Django Reinhardts, den Wegbereiter des europäischen (Sinti-)Jazz.

Tickets: Karten gibt es im Vorverkauf für 10 Euro im Dewezet-Ticketshop, in der Sumpfblume, in der Ticketfabrik im HefeHof, in der Buchhandlung von Blum und auf www.reservix.de, Abendkasse 12 Euro.

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