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Ein Jahr nach dem Finale im Maracanã ist von Euphorie nicht mehr viel zu spüren

Sind wir noch Weltmeister?

Klaus Kramer, 72, aus Hameln: „Fußball interessiert mich nicht. Ich habe auch bei den anderen deutschen WM-Siegen lieber mit Freunden Tischtennis gespielt.“

veröffentlicht am 14.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 02:21 Uhr

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Marga Besker, 58, aus Aachen: „Ich war damals auf Fahrradtour. Die Stimmung war richtig gut, und bis heute ist man auch ein bisschen stolz.“

Ramona Kanne, 31, aus Madrid: „Ich habe es damals daheim in Madrid verfolgt, denke aber nicht, dass von der Siegerstimmung noch etwas geblieben ist. Ein Jahr ist eine lange Zeit“

Sylvia Utenwiehe, 49, aus Hameln: „Ich bin immer noch stolz. Wir haben damals zu Hause gefeiert. Bis zur nächsten Weltmeisterschaft bleibt man ja Sieger.“

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Hameln. Die Rattenfänger-Halle ein Tollhaus, die Deisterstraße eine Jubelmeile, ganz Hameln eine einzige Fankurve: So war das damals, vor einem Jahr, als der Treffer von Mario Götze die deutsche Fußballnationalmannschaft endlich wieder zum Weltmeister machte. „Und so ein Titel, der ist was für die Ewigkeit!“, waren sich Fans, Spieler und Reporter damals sicher.

Doch wie sieht es genau ein Jahr nach der legendären Nacht im Estádio do Maracanã aus? Die Bilanz unserer Blitzumfrage in der Hamelner Fußgängerzone: eher ernüchternd. Die Zeit des Fähnchenschwenkens und der Autokorsos scheint schon lange her und Rio de Janeiro wieder so fern, wie es nun mal ist.

Blicken wir also lieber nach vorn: In nicht mal elf Monaten startet die Euro 2016 im nahen Frankreich. Das wird Deutschlands erstes Turnier mit dem vierten Weltmeister-Stern auf der Brust! Und bis dahin ist bestimmt auch wieder das weiße Trikot gebügelt und die Fanmeile gefegt …

Hasan, 37, aus Hameln: „Ich habe das Finale damals natürlich geguckt und mich sehr gefreut. Wer nicht? Ob die Stimmung geblieben ist? Ich denke, eher nicht.“

So sah es gestern vor einem Jahr aus: Weltmeisterjubel in der Sumpfblume.Wal



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