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Stadtwerke überprüfen Teile des Gasnetzes auf poröse Stellen

Sind die Leitungen noch ganz dicht?

Hameln (fd). Vom kommenden Montag an wird er wieder für Aufsehen sorgen. Dann ist Eckhard Jauken von der Firma Sewerin wieder mit einem staubsaugerähnlichen Gerät auf den Straßen unterwegs, um das Gasnetz auf seine Dichtigkeit zu überprüfen. Anlass zur Sorge besteht jedoch nicht: Die Kontrollrunde wird turnusmäßig durchgeführt. „So wie ein Auto einer regelmäßigen technischen Überprüfung bedarf, so ist auch die Kontrolle der Gasleitungen im Interesse der Sicherheit erforderlich“, heißt es dazu von den Stadtwerken Hameln.

veröffentlicht am 09.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 13:41 Uhr

Eckhard Jauken ist ab Montag mit seinem Kontrollgerät unterwegs.
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Pro Jahr überprüfen die Stadtwerke rund ein Drittel des derzeit 290 Kilometer langen Gasleitungsnetzes. Die aktuelle Überprüfung erstreckt sich über die Ortsteile Tündern, Hagenohsen, Klein Berkel, Wangelist, dem Klütviertel, Haverbeck, Hope und Bannensiek.

Einbezogen in die Kontrolle werden auch die bis zur Hauseinführung verlegten Gasleitungen für den Gashausanschluss. Die Stadtwerke bitten deshalb die Hauseigentümer bereits im Voraus um Verständnis, wenn zu diesem Zweck der Vorgarten betreten werden muss.

Um festzustellen, ob Gas aus einer undichten Leitung ausströmt, wird kurz über der Straßendecke Luft abgesaugt und auf eventuellen Gasgehalt untersucht. Schon bei minimaler Gaskonzentration zeigt ein Messgerät die Veränderung optisch und akustisch an. Oft handelt es sich letztlich aber lediglich um Autoabgase. Bereits bei dem geringsten Anzeichen von Gas werden zur genauen Lokalisierung Proben entnommen. Ein eventueller Defekt an einer Gasleitung werde so genau geortet und anschließend sofort repariert, versichern die Stadtwerke.

Eckhard Jauken ist ab Montag mit seinem Kontrollgerät in Hamelner Ortsteilen unterwegs.

Foto: gws

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