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Zehn Dinge, die Sie unterlassen sollten

Silvesterfeuerwerk: So bitte nicht!

Hameln. Zum Jahreswechsel gehört es einfach dazu: ein Feuerwerk mit unzähligen Raketen am Himmel und krachenden Böllern an Boden. Wer dort, wo es erlaubt ist, knallen möchte, der sollte einiges beachten. Hier sind zehn Dinge, die man tunlichst unterlassen sollte.

veröffentlicht am 28.12.2015 um 18:50 Uhr
aktualisiert am 29.12.2016 um 18:50 Uhr

Raketen in allen Variationen sind in diesem Jahr gefragt.

Autor:

Friedrich-Wilhelm Thies und Karen Klages
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  1. Nicht in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen feuerwerken: Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke weist darauf hin, dass Feuerwerkskörper nur dort gezündet werden dürfen, wo dies erlaubt ist. Zudem weist er darauf hin, dass „auch in der Nähe von Scheunen und Stallungen nicht geböllert werden sollte. Zum einen verschreckt es die Tiere. Zum anderen sind die Dächer besonders älterer Gebäude nie ganz dicht. Wenn sich dann eine Rakete darunter verirrt, kann schnell ein Großbrand entstehen.“
  2. Nicht geprüfte Feuerwerkskörper dürfen nicht benutzt werden. Denn diese sowie illegal eingeführte oder auch selbst gebastelte stellen eine besondere Gefahr dar. Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) verfügen.
  3. Auf keinen Fall sollten Feuerwerkskörper selbst hergestellt werden. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen. Feuerwerkskörper und Raketen sind laut Feuerwehr „Sprengstoff“. Jugendliche unter 18 Jahren sollten nicht damit hantieren.
  4. In geschlossenen Räumen ist Feuerwerk verboten: Die Gebrauchshinweise der Hersteller sollten daher genauestens beachtet werden.
  5. Raketen niemals aus der Hand abfeuern: Nach dem Anzünden muss ein ausreichender Sicherheitsabstand eingenommen werden. Man muss dafür sorgen, dass die Raketen beim Start einen sicheren Stand haben. Dabei sollte auch die Flugrichtung beachtet werden. Feuerwerkskörper und Raketen dürfen nicht einfach so blindlings weggeworfen werden – und es darf niemals damit auf Menschen sowie auf vorbeifahrende Autos gezielt werden. Verkehrsteilnehmer sollten umsichtig sein.
  6. Es sollte niemals versucht werden, nicht gezündete Feuerwerkskörper, noch einmal anzustecken. Diese sogenannten Blindgänger sollten am Boden liegen gelassen werden, bis sie vollständig ausgekühlt sind. Man sollte nie versuchen, gefundene Feuerwerksartikel, die noch in den ersten Januartagen herumliegen, zu zünden. Besonders Kinder sollten darauf hingewiesen werden.
  7. Auf keinen Fall Feuerwerkskörper eng am Körper tragen: Sie müssen so aufbewahrt werden, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Sämtliche Art von Feuerwerk sollte daher niemals in Jacken- oder Hosentaschen getragen werden.
  8. Fenster und Türen nicht offen lassen: Auch Wohnung und Haus sollten in der Silvesternacht vor Brandgefahren geschützt werden. Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände sollten von Balkonen und Terrassen entfernt werden.
  9. Keine flammbaren Dekorationsartikel aufstellen: „Man sollte bereits beim Schmücken der Räume an das Freihalten der Fluchtwege denken und nur schwer entflammbare Dekoration wählen“, rät Hamelns Stadtbrandmeister Gerhard Rathing. Beim Jahreswechsel kommt es vor allem in engen Partykellern, voll gestellten Gartenlauben oder normalerweise anderweitig genutzten Räumen zu Bränden durch leicht entflammbare Dekorationsartikel.
  10. Nicht im Vollrausch ein Feuerwerk anzünden. Wenn Alkohol im Spiel ist, so weiß Experte Gerhard Rathing aus Erfahrung, werden Wunderkerzen auch mal im trockenen Weihnachtsbaum entzündet oder Heizstrahler mit Jacken bedeckt. Brandgefahr besteht! Zudem verzeichnen die Rettungsdienste viele Einsätze durch in der Enge gezündetes Tischfeuerwerk oder Knallkörper, die in Personengruppen explodieren. Kombiniert mit der Enge und fehlenden Fluchtwegen in Privaträumen, die zudem nicht für große Feiern ausgelegt sind, kann dies auch zur Panik im Brandfall führen.


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