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Graffiti-Aktion am Jugendtreff Südstadt

Sieben Kontinente und eine Tür

HAMELN. Nazelin, Joudi, Aleyna und die achtjährige Shahad sind ganz aufgeregt und mit großem Eifer bei der Sache. Schon das Anziehen der kleinen, weißen Malerkittel und das Aufsetzen der Atemschutzmasken gerät zu einem ganz besonderen Erlebnis. Gemeinsam dürfen sie zur Spraydose greifen und eine Wand gestalten.

veröffentlicht am 03.02.2019 um 14:00 Uhr

Unter Anleitung von Dima Röske besprühen die Kinder einzelne Teile der Wand. Foto: eaw
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Autor

Ernst August Wolf Reporter
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Die Kinder im Alter zwischen sechs und 13 Jahren nehmen teil an einem vom Sozialpädagogen Dima Röske, dem Leiter der K+X Tagesgruppe, durchgeführten Graffiti-Projekt. „Wir verschönern unter dem Thema „Begegnung & Bewegung“ die Eingangswand des Kinder- und Jugendtreffpunkts Südstadt an der Wilhelm-Raabe-Schule in der Königstraße“, erklärt der 35-jährige Hobbysprayer. Nach mehreren Tagen Arbeit ist die Grundform des Bildes bereits erkennbar.

„Mithilfe von sieben verschiedenen Symbolen werden die sieben Kontinente dargestellt. Die versinnbildlichen das Zusammentreffen und die gemeinsame Arbeit verschiedener Kulturen im Kinder- und Jugendtreffpunkt“, erklärt Betreuer Andre Habeney. Perspektivisch laufen Erde und Kontinente in zartgrünen Farbtönen auf die Eingangstür zu. „Sieben Kontinente führen hier alle zusammen, das soll es ausdrücken“, erklärt Lara Ari. Die ehemalige FSJler in im Treff studiert derzeit Soziale Arbeit und leitet die Gruppe.

„Wir wollen den Kindern vor allem die Angst nehmen, etwas nicht zu können“, so Röske. „Sprayen ist einfach und eine universelle Ausdrucksform, zu der die Kinder schnell Zugang finden.“

Die Kinder tragen Mundschutz und Malerkittel. Foto: eaw

So wird mit etwas Klebeband eine Kreisform abgedeckt und die Kinder können jeweils unter der Anleitung von Röske einzelne Teile der Wand besprühen. „Gar nicht so schwer“, meint die zehnjährige Nazelin hinterher und ist stolz auf ihren gesprayten Kreis.

Das Projekt, das in Hameln in dieser Form erstmals durchgeführt wird, ist eine Kooperation der Abteilung 63 der Stadt Hameln und der K+X Gesellschaft für Soziale Arbeit mbH mit finanzieller Unterstützung des Projektes Hameln k.a.n(n’)s. „Wir haben seitens der Stadt nur die dafür bereitstehenden Landesmittel weitergereicht“, erläutert Claudia Schmidt von der Abteilung Stadtentwicklung und Planung. „Ziel ist es, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Quartiersentwicklung selbst an der Gestaltung ihres Umfeldes beteiligen. Hier sind es etwa die Kinder, die den Eingangsbereich neu gestalten“, so Schmidt.



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