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Fertigstellung der Münsterbrücke um fast ein Jahr verzögert

Sie wird eröffnet – irgendwann

Hameln. Eine Bilanz wird gezogen, wenn etwas beendet ist. Deswegen zu diesem Zeitpunkt hier nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was darin sicher enthalten sein wird: „verzögert sich“, „Vollsperrung“, „voraussichtlich“, „doch nicht“, „dauern an“, „auf jeden Fall vor Weihnachten“ … Zu einem kühnen „natürlich“ lässt sich Matthias Lockstedt aber auch jetzt noch hinreißen auf die Frage, ob denn die Münsterbrücke vor Weihnachten fertig sein wird. Die Aussage steht.

veröffentlicht am 30.09.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:21 Uhr

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Autor:

von Birte Hansen
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Die vorerst letzte Ankündigung zum Abschluss „aller Bauarbeiten“ wurde von der Dewezet am 5. Juli veröffentlicht. Danach hätten wir schon längst freie Fahrt auf vier Spuren, Fahrradfahrer wüssten, wo’s langgeht, der Tunnel könnte durchquert werden. „Ende August, Anfang September“ hieß es vor den Sommerferien. Gebaut wird immer noch.

Matthias Lockstedt, Sachgebietsleiter Brückenbau von der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, wagt eine neue Prognose. Ohne sich bis zum Rausfallen aus dem Fenster zu lehnen, sprich: Ein Datum bleibt unausgesprochen. „Die Freigabe der vierten Fahrspur“ erfolgt – Trommelwirbel – „in der zweiten Oktoberhälfte.“ So.

Die Gründe für die jüngsten Verzögerungen liegen im Geländer. „Das ist zwingend erforderlich“, so Lockstedt. Aber das ist noch nicht fertig. Über Provisorien, um schneller zu eröffnen, habe man in der Behörde durchaus nachgedacht – und die Gedanken wieder verworfen, aus Sicherheitsgründen. Etwas kniffliger bei dieser Maßanfertigung ist, dass die Laternenmasten in die Geländerkonstruktion integriert sind. Genau das detailliert aufzumessen, war offenbar nicht früher möglich, und eine Verzögerung in der Produktion des Geländers sorgte für weitere Verschiebungen im Zeitplan.

Der Tunnel auf der Westseite der Weser soll bereits in der kommenden Woche fertiggestellt sein, sodass die Wege für Fußgänger und Radfahrer wieder etwas kürzer werden. Ansonsten seien noch „Restarbeiten“ zu erledigen: Fahrbahnmarkierungen, Radwegmarkierung, und unter der Brücke sind noch Pfeiler zu putzen, so Lockstedt.

Um fast ein ganzes Jahr hat sich der Neubau des Westteils der Münsterbrücke dann verschoben: Ursprünglich war der Eröffnungstermin für November 2012 geplant. Vor allem der Winter hat die Zeitpläne durcheinandergebracht. „Viele Baustoffe reagieren chemisch bei bestimmten Temperaturen“, führt Lockstedt aus. Eine Maßnahme, „die über den Winter geht“, berge immer Risiken.

All dem lässt sich aber mit einer Portion gutem Willen auch Positives abgewinnen: Man kann sich die Bilder der Webcam auf dewezet.de noch ein bisschen angucken. Und es folgen sogar auch gute Nachrichten: Es wird keine Vollsperrung mehr geben (sagt Lockstedt), und es seien trotz der wesentlich längeren Bauphase nur „unwesentliche Mehrkosten“ entstanden. Die genaue Höhe wird spätestens in der Bilanz genannt …

Auf dewezet.de gibt es Livve-Bilder unserer Webcam.

Als nächstes soll der Tunnel fertig sein: kommende Woche.



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