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Integrierte Gesamtschule soll möglichst zum nächsten Schuljahr starten / CDU stimmt dagegen

Sie kommt: IGS ist beschlossene Sache

Hameln (bha). Es ist entschieden: Der Bildungsstandort Hameln wird um eine Schulform erweitert, die Integrierte Gesamtschule (IGS) kommt. Der Rat der Stadt hat gestern Abend mit großer Mehrheit und gegen die Stimmen der CDU-Fraktion und zwei Stimmen der Bürgerliste für die Errichtung einer IGS in Hameln gestimmt. Ziel ist es, die ersten Schüler bereits im kommenden Sommer an der IGS zu begrüßen. Allerdings behält sich die Stadt die Option vor, die IGS erst zum Schuljahr 2012/13 zu starten – je nachdem, wie zügig jetzt Antrag- und Konzepterstellung sowie die notwendigen Umbaumaßnahmen vonstatten gehen.

veröffentlicht am 08.12.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 12:21 Uhr

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Nachdem die Ratsvorsitzende Sabine Prenzlow die Mini-Demo von etwa 15 Bürgern im Weserbergland-Zentrum freundlich beendet hatte, scheiterte Christa Bruns (SPD) mit ihrem Versuch, die CDU davon zu überzeugen, für den Antrag zu stimmen. „Wir wollen die IGS beschließen, und danach alle weiteren Schritte in Ruhe überlegen“ lautet die Überzeugung der SPD, mit der die CDU auch gestern nichts anfangen wollte. Die IGS bereits zum kommenden Schuljahr errichten zu wollen, führe zu „unnötigen zeitlichen Problemen“, sowohl beim Umbau als eventuell auch inhaltlich, entgegnete Walter Kinast (CDU). „Wir haben nie eine verbindliche Zusage zum Datum gemacht“, so Kinast.

Der Konter kam von Wolfang Meier (Die Grünen): Er finde die Argumentation der CDU löchrig, wo doch dieselbe Partei auf Landesebene keine Probleme damit habe, die Oberschule als völlig unbekannte Schulform kurzfristig einzuführen. Sieben Monate für die bekannte IGS seien da vergleichsweise viel.

Uneins waren die Mitglieder der Bürgerliste. Während Klaus-Peter Meißner die Entscheidung verschieben wollte, um Luft für mehr Informationen zu bekommen, plädierte Silvana Seiffert dafür, jetzt für die IGS zu stimmen. Albrecht Garbe (Bürgerliste) enthielt sich bei der Abstimmung.

Die IGS, die nach jetzigem Diskussionsstand an der Sertürner-Realschule mit dem Haus „Milewa“ entstehen soll, wird fünfzügig geplant. Über den Standort entscheiden aber die weiteren Beratungen. Jetzt kann der Antrag auf Gründung einer IGS bei der Landesschulbehörde gestellt werden.

Lesen Sie morgen in der Dewezet, wie der Rat über Sparpläne entschieden hat.

Anne Preuß hatte Ferdinand (4) zum Protest mitgebracht.

Foto: Wal



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