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Mehrheitsgruppe will Verkehr eindämmen

Shuttle-Busse für die Innenstadt?

Hameln. Früher gab es das schon mal: „Park+Ride“-Verkehr, der beispielsweise an den verkaufsoffenen Samstagen vor Weihnachten vom BHW-Parkplatz oder von der Fischbecker Landstraße bis in die Innenstadt pendelte. Das machte es Besuchern leichter, denn sie konnten ihr Fahrzeug am Stadtrand abstellen und sich somit die lästige – und oft erfolglose – Suche nach einem Parkplatz in der City sparen. Geht es nach der Mehrheitsgruppe aus CDU, Grünen und Unabhängigen im Rat der Stadt Hameln, soll das nun wieder so werden: Sie hat einen Antrag für den nächsten Umweltausschuss gestellt mit dem Ziel, einen Shuttle-Verkehr an besonderen Tagen einzurichten.

veröffentlicht am 12.08.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 09:21 Uhr

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Autor:

Christa Koch
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In einem entsprechenden Antrag heißt es, dass die Verwaltung zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs „die Einrichtung alternativer, verkehrslenkender Maßnahmen wie Park+Ride oder City-Shuttlebus“ prüfen solle. Begründung: „Der innerstädtische Verkehr und die Parksituation in der Innenstadt führen an Tagen, an denen die Innenstadt besonders stark von Besuchern frequentiert wird (Adventssamstage, Feiertage, Stadtfeste, Ausstellungen und Messen sowie verkaufsoffene Sonntage), trotz unseres neu installierten Parkleitsystemes immer wieder zu Engpässen. Es ist daher zu prüfen, ob zu den oben angegebenen Veranstaltungen wieder das Park+Ride-Modell eingeführt werden sollte.“ Zusätzlich könnte an diesen Tagen ein Bus-Shuttle-Service vom Bahnhof zur Cityhaltestelle an der Stadtgalerie verkehren.

Diese Maßnahmen, so glaubt die Mehrheitsgruppe, würden zu einer Entlastung des innerstädtischen Verkehrs führen und die Parksituation beträchtlich entspannen. Des Weiteren würden Lärm und Emissionen durch Verkehr und Stau im Innenstadtbereich erheblich verringert werden, was Anwohnern und Besuchern gleichermaßen zugute käme. Sollten sich diese Maßnahmen nach einer Probephase als erfolgreich herausstellen, heißt es weiter, so könne als nächster Schritt darüber nachgedacht werden, generell auf das nicht unumstrittene Parken auf dem Rathausplatz zu verzichten, was bislang zu einigen besonderen Gelegenheiten möglich gewesen sei. CDU-Fraktionsvorsitzender Claudio Griese: „Das Parken auf dem Rathausplatz sollte schon im Hinblick auf die gewünschte optimale Ausnutzung der Hamelner Parkhäuser in Zukunft nach Möglichkeit vermieden werden.“ Einen (teilweise auch verbotswidrig) zugeparkten Rathausplatz möchte offenbar niemand. Also will die Mehrheitsgruppe das P+R-System aus den 90er Jahren nun wiederaufleben lassen. Griese glaubt, dass man etwa an sogenannten Lippertagen, wenn Besucher aus Nordrhein-Westfalen an katholischen Feiertagen nach Hameln kommen, das Verkehrsaufkommen in der Stadt dadurch besser steuern könne.

Aber nicht nur das: „Damit könnte auch eine bessere Anbindung an die Hamelner Innenstadt geschaffen werden für Besucher, die mit der Bahn anreisen.“

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Und nicht zuletzt müsse man auch den Luftreinhalteplan im Auge behalten. Griese: „Wir müssen die Werte weiter verbessern. Der Park-Such-Verkehr würde durch ein Shuttle-System erheblich verringert.“ Und nicht zuletzt denkt er an einen sternförmigen Busverkehr von den Ortschaften durch die Stadt. „Das alles aber“, so der Sprecher der Mehrheitsgruppe, „geht nur zusammen mit unserem Partner, den Öffis.“



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