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Betriebshof verschlingt 7,3 Millionen

Setzt Hameln seine Prioritäten noch richtig?

Hameln. 7,3 Millionen Euro – die Politik stöhnt regelmäßig auf, wenn das Geschäftsvolumen des städtischen Betriebshofes in Euro und Cent beziffert wird. Und fragt genauso regelmäßig in den Raum: „Geht das nicht billiger?“ Ginge es sicher, wenn nicht genau die gleichen Politiker eben jenen Betriebshof immer wieder mit Arbeit eindeckten: indem sie fordern, hier doch bitte häufiger zu mähen und dort öfter zu kehren; die Löcher in der einen Straße schneller zu flicken und den abgesackten Bordstein an einer anderen möglichst umgehend zu reparieren. Ratsherren, die sich gern mit dem steten Ruf nach mehr Sauberkeit und akkurat gepflegten Grünflächen in der Stadt profilieren, halten die 135 Mitarbeiter des Betriebshofes genauso auf Trab wie Ortsfürsten, die sich mit jedem einzelnen Gerät auf „ihrem“ Spielplatz identifizieren. Und die selbst dann auf teure Reparaturen beharren, wenn ein Abbau die vernünftigere Lösung wäre.

veröffentlicht am 25.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 14:41 Uhr

Ein Arbeitsfeld des städtischen Betriebshofes: die Pflege der kommunalen Grünanlagen.  Foto: Dana

Autor:

Brigitte Niemeyer


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