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Immer mehr Stände von gemeinnützigen Organisationen in Hamelns Innenstadt

Semesterferien sind Spendenzeit

HAMELN. Überall wo es viele Menschen gibt, treten sie auf. Sie sammeln Geld für Kranke, für Kinder, für Verletzte oder seltene Tiere. Mit Sprüchen wie: „Sind Sie nicht die Königin von Hameln“, ziehen sie die Aufmerksamkeit der Fußgänger auf sich. Gemeint sind die sogenannten „face-to-face-Fundraiser.“

veröffentlicht am 03.08.2017 um 18:36 Uhr

Spendensammler haben Passanten an ihren Stand gelockt. Foto: Mai
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Robin Mai Reporter
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Leute also, die im direkten Gespräch – von Gesicht zu Gesicht – um Spenden für Organisationen bitten. Die Agentur DialogDirect GmbH vertritt dabei etwa Organisationen wie die Uno-Flüchtlingshilfe, World Vision und Amnesty International. Zumeist sind die Fundraiser im Alter von etwa 20 Jahren. Auf der Internetseite der DialogDirect GmbH, werden junge Leute gezielt angesprochen: „Arbeite zwei, besser drei oder mehr Wochen am Stück in deinen Ferien und toure mit uns quer durch Deutschland“, heißt es. So erklärt es sich, dass vor allem während der Semesterferien Spendensammler in Hamelns Innenstadt zu sehen sind.

Nach Angaben der Stadtverwaltung haben in diesem Jahr bereits 25 gemeinnützige Organisationen ihre Stände in der Rattenfängerstadt aufgebaut. Im gesamten vorherigen Jahr waren es nur 19 Organisationen. Diese Stände würden vor der Stadt-Galerie, im Bereich Pferdemarkt, Bäcker-, Osterstraße und rund um das Hochzeitshaus aufgestellt. Im Februar dieses Jahres hatten aufdringliche WWF-Spendensammler, beauftragt von der Agentur talk2move Fundraising, sogar für Beschwerden insbesondere auf Facebook gesorgt (wir berichteten).

Ein Mitarbeiter eines Standes für die UN-Kinderhilfe erzählt vom Boom des Sammelns: „Das Fundraising wird immer beliebter, deswegen sind wir inzwischen in allen größeren Städten vertreten.“ Für den 19-Jährigen ist es wichtig, mit einer „guten Sache“ Geld zu verdienen. Und zudem: „Die Leute in der Stadt gucken immer so traurig und nach einem Gespräch mit uns, sehen sie um einiges glücklicher aus“, findet er.



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