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Mehr als nur ein spannendes Hobby

Seit über 20 Jahren: Seniorenradio und „Spätlese“-Redaktion auf Sendung

HAMELN. „Unsere Interessen und Arbeitsfelder sind vielfältig“, stellt Jens-Peter Groth klar. Der 70-Jährige hat seine Radiokarriere 1997 in der Hauptredaktion des Hamelner Lokalsenders Radio Aktiv begonnen. Als Umweltexperte und Geschichtenerzähler.

veröffentlicht am 16.11.2021 um 10:00 Uhr

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Reporter

Der pensionierte Pädagoge Manfredt Ahrendt beherrscht den ostpreußischen Dialekt wie kaum ein anderer und hat eine tolle Radiostimme. Zusammen mit Christiane Meyer, Hans Wiechmann, Jutta Baum und Angela Kugel sind sie die Redaktion der Sendung „Spätlese“, die jeweils sonntags um 8 und 18 Uhr ausgestrahlt wird.

Geleitet wird das Seniorenradio derzeit von Jens Lindner. „Bei uns kann jeder mitmachen und wir würden uns über Verstärkung sehr freuen“, so der 59-Jährige.

„Jens hat den Charakter der Sendung auch dadurch verändert, dass er sehr sorgfältig und ideenreich die musikalische Ausstattung der ,Spätlese‘ umgesetzt hat“, so Jens Peter Groth. So beziehen sich die eingespielten Musiktitel fast immer auf die vorher gesendeten Beiträge. „So wird dann eine wirklich runde Sache draus“, so Groth.

Unterm Dach des Seniorenheims Breckehof betreiben sie ein kleines Studio in dem die Produktionen sendefertig gemacht werden.

Die Angebote des Seniorenradios, das unterm Dach des Seniorenheims Breckehof und, gefördert von der Julius-Tönebön-Stiftung, ein kleines Studio betreibt, in dem die Produktionen sendefertig gemacht werden, sind vielfältig. „Die Teilnehmer können lernen, wie man Interviews gestaltet, O-Töne zu Beiträgen zusammenschneidet und anmoderiert“, erklärt Lindner.

Individualisten kommen dabei ebenso zum Einsatz wie ausgesprochene Teamplayer. Lindner: „Unsere Aufnahmesitzungen finden jeweils am Donnerstagmorgen statt.“ Seit einiger Zeit setzen die drei „Spätlese“-Teams des Seniorenradios auf Doppelmoderationen. „Immer ein Mann und eine Frau gemeinsam am Mikrofon, das ist abwechslungsreicher und hörerfreundlicher“, so Christiane Meyer.

Die angebotenen Formate reichen dabei von Kurzbeiträgen über Ereignisse aus dem Leben in Hameln bis zu Lesungen eigener literarischer Erzeugnisse und Interviews.

„Dabei orientieren wir uns natürlich immer an der speziellen Interessenlage der Seniorinnen und Senioren. Berichte etwa über einen angemessenen Umgang mit Parkinson und Demenz sind dabei nur einige der Themen. „Auch Berichte über Reisen im Alter, fröhliche Geschichten aus vielen Lebensbereichen und Regionen, aber auch vieles aus der Geschichte sind wichtige Aspekte unserer Sendungen“, sagt Hans Wiechmann.

Kreativität im Umgang mit den technischen Möglichkeiten, Spaß an der sprachlichen Gestaltung vieler verschiedener Inhalte und ein sich gegenseitig unterstützendes Team, das sind die Stärken der „Spätlese“-Redaktion. Die geht nun schon seit über 20 Jahren auf Sendung. Jens-Peter Groth: „Ein einzigartiges Projekt, über das sogar schon einmal das japanische Fernsehen berichtet hat, das Hameln sonst nur als Rattenfänger-Stadt auf dem Schirm hat.“ Über Verstärkung würden sich die Spätlese-Macher dennoch sehr freuen. „Wir sind ein kreatives und starkes Team“, versichert auch Jens Lindner. „Wir warten auf Sie! Gehen Sie mit uns auf Sendung!“



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