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Stadt will Fördergeld – ist aber vorerst leerausgegangen

Sechs-Millionen-Umbau für Grundschule Rohrsen

HAMELN. Die Stadt hofft auf insgesamt fast vier Millionen Euro Fördergeld für den Umbau der Grundschule in Rohrsen. Der Zuschuss, durch den ein Großteil der Gesamtkosten gedeckt werden könnten, stammt vom Bund, aus dem sogenannten „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. So ist jedenfalls der Plan der Stadtverwaltung. Allerdings geht dieser Plan noch nicht auf.

veröffentlicht am 28.08.2017 um 15:38 Uhr
aktualisiert am 28.08.2017 um 16:10 Uhr

Schulschluss an der Grundschule in Rohrsen: Ab 2019 soll der akute Platzmangel in Angriff genommen werden. Die Schule steht vor Umbau und Erweiterung. Foto: fn
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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In der ersten Runde des Förderprogramms ist die Schule in Rohrsen leerausgegangen. Die Stadt will es erneut versuchen, dazu braucht es eine Ratsentscheidung pro Umbau. Der soll nun schleunigst her.

Am kommenden Mittwoch hat die Verwaltung zu Sondersitzungen der Fachausschüsse im Rat eingeladen. Was die Grundschule in Rohrsen angeht, sollen die Politiker der Planung des insgesamt rund 6,3 Millionen Euro teuren Um- und Erweiterungsbaus grünes Licht erteilen.

Als „verlässlicher Anker in einem schwierigen Stadtteil“ ist es in Rohrsen schon länger nicht mehr möglich, den „pädagogischen Anforderungen“ gerecht zu werden, heißt es aus dem Rathaus. Es gebe beispielsweise zu wenig Räume für Kleingruppenunterricht, Einzelbetreuung oder Sprachförderung. Einige dieser Gruppen müssten derzeit sogar teilweise auf dem Flur unterrichtet werden. Außerdem weise das 1954 errichtete Gebäude mit mehreren Anbauten inzwischen erheblich Mängel hinsichtlich des Brandschutzes auf. Ein Unterrichtsraum im Kellergeschoss sei deshalb schon für den Unterricht gesperrt worden – es fehle ein zweiter Rettungsweg.

Mit der Sanierung soll die Schule in mehreren Bauabschnitten bis 2021 so umgebaut werden, dass sie allen Schülern ohne Barrieren zugänglich ist. Die Geschossfläche soll nahezu verdoppelt werden, um „allen Anforderungen eines zeitgemäßen Ganztagsangebotes gerecht“ zu werden.

Aus dem Topf „Soziale Integration im Quartier“ stellen Bund und Land jährlich 22,5 Millionen Euro für Projekte in Niedersachsen zur Verfügung. Die nächste „Förderwelle“ wird es erst im kommenden Jahr geben. Bis Anfang 2018 muss die Stadt einen erneuten Antrag eingereicht haben.

Wie berichtet, hat die Stadt Hameln für den Bau eines Quartierstreffs am Kuckuck bereits die Zusage über 790 000 Euro aus diesem Topf erhalten. Der Neubau soll als Ersatz des derzeitigen Begegnungshauses als „Kommunikationsort“ am Kuckuck dienen. Auch hierfür ist die Entscheidung des Rates aber noch erforderlich.

Am Mittwoch, 30. August, um 16 Uhr kommt der Ausschuss für Stadtentwicklung zu einer Sondersitzung zusammen. Thema: Die Pläne der Verwaltung am Weserufer. Um 17 Uhr halten Ausschuss für Stadtentwicklung und der Ausschuss für Familie, Kindergärten, Schulen und Sport eine gemeinsame Sitzung zu den geplanten Projekten in Rohrsen ab. Um 17 Uhr tagt letzt genannter Ausschuss zur Kindertagesbetreuung und Jugendhilfethemen. Alle Sitzungen finden in der Mensa des Schiller-Gymnasiums in der Gröninger Straße statt.



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