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Nächtlicher Hubschraubereinsatz / B 1 bei Behrensen vier Stunden gesperrt

Schwerstverletzte bei Glätteunfall

Behrensen. Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 1 bei Behrensen hat sich am frühe Samstagmorgen eine 19-jährige Fahranfängerin schwerste Verletzungen zugezogen. Das Unfallopfer wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Ersten polizeilichen Untersuchungen zufolge soll eine winterglatte Fahrbahn zu dem Unfall geführt haben.

veröffentlicht am 16.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:41 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Gegen 1.45 Uhr befuhr die junge Frau aus Salzhemmendorf mit einem Fiat Punto die B 1 in Richtung Coppenbrügge. Innerhalb einer leichten Linkskurve geriet der Kleinwagen auf die Gegenfahrbahn, driftete nach rechts ab und prallte mit voller Wucht seitlich gegen einen Straßenbaum. Durch den heftigen Aufprall drang der Baumstamm tief in das Wageninnere ein, der Motorblock riss heraus und blieb neben dem Wagen auf einem Acker liegen. Das Dach des Kleinwagens war so tief eingedrückt, dass die Fahrerin im Fahrzeug eingeklemmt wurde.

Alarmierte Feuerwehrkräfte aus Coppenbrügge, Bisperode und Behrensen setzten spezielle Rettungsgeräte ein, um die Verletzte aus dem Fahrzeug befreien zu können. Mit einem hydraulischen Spreizer und einem Rettungszylinder versuchten die Rettungskräfte an die Frau zu gelangen, um sie behutsam aus dem demolierten Fahrzeug holen zu können. Während Feuerwehrleute das Autodach anhoben, versorgte ein Notarztteam die junge Frau noch im Wageninneren. „Durch das heruntergedrückte Dach hatte die eingeklemmte Person kaum noch Platz“, war von Feuerwehr-Einsatzleiter Marc-Oliver Tesch später zu hören. Aufgrund der Schwere der Verletzungen forderten die Helfer den Einsatz vom Rettungshubschrauber „Christoph Niedersachsen“ an, um die Verunglückte zur Behandlung in die Medizinische Hochschule nach Hannover fliegen zu können.

Gegen 3 Uhr setzte der nachtflugtaugliche Hubschrauber, der nach einem Patiententransport aus Bremen einflog, auf der Fahrbahn durch Halogenstrahler hell beleuchteten Fahrbahn der Bundesstraße auf. Notärzte behandelten die Schwerstverletzte eine Dreiviertelstunde lang in einem Rettungswagen, ehe sie mit dem Hubschrauber nach Hannover geflogen werden konnte. „Bei der Anfahrt zur Unfallstelle haben wir auch die Glätte bemerkt“, sprach Feuerwehrmann Tesch die zur Unfallzeit glatte Fahrbahn an. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb die Bundesstraße bis sechs Uhr voll gesperrt.

Die Böschung an der B 1 ist übersät von Fahrzeugteilen, der Mororblock eines Fiat Punto liegt auf dem Acker. Rettungskräfte haben zuvor die schwer verletzte Fahrerin des Kleinwagens aus dem Wrack befreien müssen. fn



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