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Junger Soldat infizierte sich beim Heimaturlaub

Schweinegrippe in Hameln: Brite unter Quarantäne

Hameln/Holzminden. Das Gesundheitsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont hat einen Fall von Schweinegrippe in Hameln bestätigt. Bei einem in der Stadt stationierten Angehörigen der britischen brtischen Streitkräfte sei das Virus der neuen Influenza A/H1N1 (Schweinegrippe) nachgewiesen worden.

veröffentlicht am 03.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 14:41 Uhr

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Der Erkrankte, ein unverheirateter jüngerer Soldat, hat sich vermutlich bei einem Heimaturlaub in Großbritannien infiziert. Wie die Pressesprecherin der Britischen Streitkräfte in Deutschland, Helga Heine, gestern mitteilte, seien die Symptome der Grippe erst nach Rückkehr des Soldaten in die Hamelner Kaserne bemerkt worden.

Eine umgehend eingeleitete medizinische Untersuchung des jungen Mannes bestätigte die Virusinfektion. Er befindet sich in ärztlicher Behandlung und Quarantäne in der Kaserne; sein Gesundheitszustand ist stabil. Amtsarzt Dr. Matthias Fussek sieht keinen Grund zur Besorgnis. Nach Auskunft der britischen Pressesprecherin stehen alle Kontaktpersonen des Erkrankten sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland unter ärztlicher Beobachtung

„Alles glimpflich abgelaufen“

Bereits Mitte Juni war es zu einem ersten Schweinegrippe-Fall im Landkreis Hameln-Pyrmont gekommen. Hier war ebenfalls ein junger Mann mit dem Virus infiziert und unter häusliche Quarantäne gestellt worden. Nach Auskunft des Kreis-Gesundheitsamtes ist der Mann mittlerweile wieder gesund.

Entwarnung in Sachen Schweingrippe gibt es im Landkreis Holzminden. Wie Dr. Klaus Weber, Leiter des Gesundheitsamtes Holzminden, gestern auf Nachfrage mitteilte, konnte der Patient, der sich in der vergangenen Woche mit dem neuen Influenza-Virus infiziert hatte, das Krankenhaus inzwischen verlassen. „Er hat rasch entfiebert, das Medikament hat gegriffen“, so Weber. Der 19-Jährige sei wieder zu Hause, eine Ansteckungsgefahr bestehe nicht mehr, da die Inkubationszeit vorbei sei.

Bei Kontaktpersonen im Umfeld des Patienten sind laut Weber keine Symptome der Schweinegrippe aufgetreten. Familienmitglieder und Freunde hätten sich nicht angesteckt. „Es ist alles glimpflich abgelaufen“, sagte Weber gestern.

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