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Gegen Leiter für „Fachbereich Jugend“

Schwarz-Grün bleibt beim Nein

Hameln (HW). Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann sowie die Fraktionen der Sozialdemokraten und Piraten/Linke fordern vehement einen neuen Leiter für den Fachbereich Bildung, Jugend und Kultur. Deshalb wird der Rat, der heute ab 18 Uhr im Weserbergland-Zentrum tagt, noch einmal über entsprechende Anträge abzustimmen haben. Bereits im Mai dieses Jahres war ein entsprechendes Papier zur Wiederbesetzung der seit Sommer 2011 vakanten Führungsposition im Hamelner Rathaus mit den Stimmen von CDU, Grünen und Unabhängigem abgelehnt worden. Und die Mehrheitsgruppe wird auch heute bei ihrem Nein bleiben, wie die stellvertretende Sprecherin Ursula Wehrmann gestern auf Anfrage und unter Verweis auf das von Schwarz-Grün geforderte externe Gutachten zur Verwaltungsstruktur bestätigte.

veröffentlicht am 18.12.2012 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 00:21 Uhr

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„Das wäre nicht zielführend“, sagt die Grünen-Politikerin. Die Sozialdemokraten begründen dagegen ihre neuerliche Antragstellung mit der aktuellen Situation im Bildungsbereich bei der Stadt Hameln und damit dringlich verbundenen Fragestellungen zur Entwicklung des Krippen- und Kitabereiches, der Entwicklung der IGS und des gesamten Schulzentrums Nord, der Fortführung der Ganztagsangebote. Auch die Bearbeitung der Forderungen zur Inklusion seien wichtige zukunftsweisende Aufgaben, die koordiniert und richtungsweisend geführt werden müssten. „Die Wiederbesetzung dieser Fachbereichsleiterstelle ist eines unserer Hauptanliegen überhaupt“, erklärt Hamelns SPD-Chef und stellvertretender Fraktionsvorsitzender Werner Sattler. Mit der Wiederbesetzung der vakanten Position solle es gelingen, Organisation und Inhalte der Bildungsarbeit sachgerecht im Dialog mit den Beteiligten zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger zu entwickeln und zu verbinden. „Damit soll zugleich dem Trend entgegengewirkt werden, sich bei jedem auftauchenden Problem externer Beratung zu bedienen, was letztlich zu Kosteneinsparungen führt“, meint Sattler. Unterstützt werden die Sozialdemokraten von der Fraktion Piraten/Linke. „Eine gute Kinderbetreuung ist ein zentraler weicher Standort, der die Vereinbarung von Familie und Beruf erhöht“, begründen Jörgen Sagawe (Piraten) und Peter Kurbjuweit (Linke). Zudem gelte es, umfassende Koordinationsaufgaben zu erfüllen. Kritik üben Piraten/Linke an der Forderung der Mehrheitsgruppe nach einem externen Konzept für eine Verwaltungsreform: „Das hat dazu geführt, dass wichtige Fragestellungen in diesem Fachbereich Bildung, Jugend und Kultur noch nicht entscheidungsreif sind. Dieser Zustand ist schlecht für die betroffenen Kinder und ihre Eltern.“ Argumente, die Schwarz-Grün jedoch nicht überzeugen. „Wir werden die Stelle auch diesmal wieder ablehnen. Die externe Organisationsstruktur soll uns aufzeigen, wo Fachbereiche unterbesetzt sind, und wo zu viel Personal arbeitet. Da können wir jetzt nicht ausschreiben und neu besetzen“, unterstreicht Wehrmann.

Die Bücherei in der Pfortmühle (li.), das Theater, die Schulen (im Bild das Schiller-Gymnasium): Sie fallen in der Verwaltung in den Fachbereich 3, dessen Leitung vakant ist.

Fotos: Wal



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