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Besucherzahl steigt / Termin für dritte Auflage steht bereits

Schwarz, schaurig, sexy - So war das Autumn Moon-Festival 2016

veröffentlicht am 17.10.2016 um 09:17 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:24 Uhr

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Am Montag hatten die Veranstalter des Festivals „Autumn Moon“ noch alle Hände voll zu tun. Schließlich galt es, die Rattenfänger-Halle, befreit von allen Spuren des Düsterpopspektakels, zu übergeben. „Genaue Zahlen haben wir noch nicht“, heißt es deshalb von der zuständigen Agentur Panem et Circenses, aber ein Erfolg sei die zweite Auflage auf jeden Fall gewesen: „Es war eine Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr“, sagt Mitarbeiterin Karin Beck. Von einer „deutlichen Steigerung“ spricht Hamelns Stadtmanager Dennis Andres. Eine Wiederholung ist schon fest eingeplant. Vom 13. bis zum 15. Oktober 2017 soll es wieder düster werden an der Weser. „Das Festival wird ein richtiger Wirtschaftsfaktor – wie gehofft“, sagt Andres und berichtet von Fans, die für mehrere Tage in Hotels Quartier nahmen oder in Hamelner Boutiquen einkauften. Das Feedback von Gästen und Musikern sei „sehr gut“ ausgefallen, berichtet Karin Beck von Panem et Circenses.
Wirtschaftlich indes ist bei einem neuen Festival offenbar ein längerer Atem gefragt: „Die ersten zwei Jahre sind nur der Anschub – das ist normal“, sagt Stadtmanager Andres. Der Veranstalter aus Affinghausen (Landkreis Diepholz) hat diesen Atem offenbar. Beim Festival am Wochenende wurden bereits Tickets für 2017 verkauft. Der Online-Verkauf soll in Kürze starten. Langfristig könnte das Festival zudem noch wachsen: Als neuer Spielort kam das Papa Hemingway am Münsterkirchhof gut an. Steigt die Besucherzahl weiter, könnte „perspektivisch noch der eine oder andere Spielort dazu kommen“, sagt Andres.
Dass mit Zombie Boy in diesem Jahr ein Top-Act musikalisch – bei seinem ersten großen Auftritt – nicht so recht überzeugte, ließ sich offenbar verschmerzen. Als prominenter Hingucker funktionierte der Ganzkörpertätowierte Rick Genest allemal. So ein Wandel zum Musiker, findet Karin Beck, der „braucht seine Zeit“. Wie auch ein großes Festival.

 

In unserer Mutltimedia-Reportage zeigen wir, wie schön der Autumn Moon 2016 war.

Immer schön gruselig - Horror-Clown am Keyboard: Bruno Kramm von Das Ich. Foto: fn


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