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Stadt rechnet mit „kleinem bis mittelgroßem Nachschlag“

Schulzentrum Nord wird noch teurer

HAMELN. Der Um- und Neubau des Schulzentrums Nord wird noch teurer als geplant. Dies teilte Isabella Gifhorn, Leiterin der städtischen Abteilung „Planen und Bauen“, gestern im Stadtentwicklungsausschuss mit. Die Kostenberechnung des Architekten müsse „hier und da angepasst werden“, so Gifhorn.

veröffentlicht am 25.01.2017 um 20:07 Uhr

Das Schulzentrum Nord gehört zu den Hochbaumaßnahmen, die in der Prioritätenliste der Stadtplaner bis 2023 ganz oben stehen. Foto: pr
Michael Zimmermann

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Sie rechne mit einem „kleinen bis mittelgroßen Nachschlag“. Konkrete Zahlen könne sie noch nicht nennen.

Bisher ging die Verwaltung von Kosten in Höhe von etwa 30 Millionen Euro aus. Baubeginn soll weiterhin im Sommer dieses Jahres sein. Die EU-weite Ausschreibung für den Rohbau laufe im Februar an.

Das Schulzentrum Nord gehört zu den Hochbaumaßnahmen, die in der Prioritätenliste der Stadtplaner bis 2023 ganz oben stehen. Insgesamt kämen hier Ausgaben von bis zu 120 Millionen Euro auf die Stadt zu, erläuterte der Erste Stadtrat Hermann Aden. Über eine derartig hohe Summe wollten die Ausschussmitglieder jedoch nicht vor den Haushaltsberatungen entscheiden.

Er halte den Zeitpunkt für verfrüht, sagte Rüdiger Zemlin (FDP). Auch wenn er verstehe, dass eine klare Linie für die langfristige Planung nötig sei, bräuchten die Fraktionen gerade im Hinblick auf den bevorstehenden Doppelhaushalt mehr Zeit, die Liste zu diskutieren. Die Gruppe aus SPD, Grünen und Linken lobte die Liste als gute Arbeitsgrundlage. „Wir halten es aber für sinnvoller, die Maßnahmen einzeln zu beraten und zu beschließen“, so Sven Kornfeld (Grüne). „Wenn wir jetzt bis 2023 eine Gesamtliste festzurren, die dann abgearbeitet wird, bereuen wir es vielleicht in zwei Jahren schon wieder.“ Einstimmig verschob der Ausschuss den Beschluss darüber auf die nächste Sitzung Ende Februar.

Auch über die Rangfolge, welche städtebaulichen Projekte in den kommenden Jahren am wichtigsten sein sollen (wir berichteten), wollte der Ausschuss noch keine Entscheidung treffen. Petra Wiedenroth (CDU) sah „dringenden Bedarf, die Prioritäten noch einmal zu überprüfen“. Auch wenn einige als wichtig eingeschätzte Punkte an Fördergelder gebunden seien: Das Weserufer sei für die Bevölkerung ebenfalls wichtig. Das müsse berücksichtigt werden, so Wiedenroth. Genauso wenig außen vor bleiben sollte die Entwicklung der Gewerbegebiete, wie Werner Sattler (SPD) ergänzte.



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