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Schulterschluss besiegelt

veröffentlicht am 15.01.2014 um 16:45 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Hameln (wa). In der Praxis arbeiten die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und die Stadt Hameln bereits seit langem eng zusammen. Nun wurde der Schulterschluss auch schriftlich fixiert: Sonja Richter und Max Stumpf von der BImA und Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann unterzeichneten jetzt im Offizierskasino der Linsingen-Kaserne eine Rahmenvereinbarung über eine „Konversionspartnerschaft“.

BImA und Stadt stehen vor großen Aufgaben: Sämtliche derzeit noch von den britischen Streitkräften genutzte Flächen müssen in den kommenden Jahren vermarktet werden – Kasernen, Gerätedepots, Übungsgelände sowie 135 Wohnungen, die sich im Eigentum der BImA befinden. Angesichts dieser Herausforderung sei es wichtig, die Verantwortungsbereiche abzugrenzen, sagt Susanne Lippmann. „Die Vereinbarung soll Missverständnisse vermeiden helfen.“ In dem Papier ist unter anderem geregelt, dass die Stadt vor der Veräußerung von Flächen informiert wird. Bei Grundstücksverkäufen, die einer städtebaulich einvernehmlichen Lösung bedürfen, soll die Stadt eingebunden werden. Bezüglich der Wohnimmobilien möchten BImA und Stadt erreichen, dass die Wohnungen möglichst abschnittweise übergeben werden. „Wir wollen verhindern, dass alle Wohnungen gleichzeitig auf den Markt kommen“, erläutert Stadtbaurat Hermann Aden. Auch die Aufteilung der Kosten wird klar festgelegt. So überträgt die BImA der Stadt bei Bedarf und nach Prüfung im Einzelfall kostenlos Straßen, Wege, öffentliche Grünflächen und Spielplätze. Außerdem trägt die BImA die Kosten für Altlastensanierung und Kampfmittelräumung, soweit dies für den Verkauf der Flächen erforderlich ist. Die Stadt übernimmt die Bauleitplanung und trägt die hierdurch entstehenden verwaltungsinternen Kosten. „Die BImA und die Stadt vereinbaren eine permanente Zusammenarbeit, Arbeitsteilung und Bündelung ihrer Aktivitäten“, heißt es in dem Papier weiter. Bei der Vermarktung von gewerblich nutzbaren Flächen soll die Wirtschaftsförderung der Stadt ihre Kompetenzen und Instrumente einsetzen. „Sie unterstützt die Imagebildung der Standorte, begleitet und berät Ansiedlungswillige und informiert über Konversionsflächen.“Zur Unterzeichnung der Vereinbarung konnten der britische Verbindungsoffizier Ian Grant und der stellvertretende Kommandeur Tony Whitbread auch die Staatssekretärin Birgit Honé aus der Niedersächsischen Staatskanzlei begrüßen. Die Vertreter der britischen Garnison führten den Gast aus Hannover in Begleitung von Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann und Stadtbaurat Hermann Aden durch die  Linsingen-Kaserne und den Gundolph-Park am Reimerdeskamp. 



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