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Eltern und Ortsrat Haverbeck kämpfen für Erhalt – und fordern neue Baugebiete

Schule am Mainbach soll nicht Rotstift zum Opfer fallen

Haverbeck. Gute Bildung kostet und darf nicht der Wirtschaftlichkeit untergeordnet werden – darin sind sich die über 50 Bürgerinnen und Bürger einig, die die Ortsratssitzung in Haverbeck besuchen. Auf der Tagesordnung steht das Thema „Schule am Mainbach“. Die Sondersitzung hat Ortsbürgermeister Thorsten Sander (CDU) einberufen, da der neue Schulentwicklungsplan der Stadt Hameln seit einigen Wochen vorliegt. Danach und aufgrund der Aussage des Abteilungsleiters „Kindertagesstätten, Schulen und Sport“, Andreas Breitkopf, sei wegen der Entwicklung der Schülerzahlen in der Schule am Mainbach eine eventuelle Integration in das noch zu gründende „Bildungshaus am Klüt“ vorgesehen.

veröffentlicht am 03.12.2013 um 20:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 13:41 Uhr

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Autor:

Heiko Gropp
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Immer wieder beteuert Breitkopf, dass es sich lediglich um einen Prüfauftrag handele, den die Verwaltung erarbeitet habe. Einen bestimmten Tag für die Schließung der Schule am Mainbach mit den Standorten in Haverbeck und Halvestorf gebe es nicht. „In den nächsten drei Jahren wird es definitiv keine Schließung dieser Schule geben,“ betont der Abteilungsleiter unermüdlich.

Die kommissarische Schulleiterin Wellhausen-Schams wertet es als positiv, dass für die Kinder in den Ortsteilen Haverbeck und Halvestorf das Motto „Kurze Beine, kurze Wege“ gelte und somit die selbstständige Erreichbarkeit der Schule für die Kinder gewährleistet sei. Kita und Schule arbeiteten hervorragend und effektiv zusammen und die Betreuung der Kinder könne individuell nicht besser sein. Diese Aussagen quittieren die Zuhörer und auch die Ortsratspolitiker mit einem Riesenapplaus. Die Eltern befürchten, dass die beiden Hamelner Ortsteile ohne Schule an Attraktivität verlieren und „vergreisen“ könnten. Deshalb wurde auch die Forderung laut, die Baugebiete nun freizugeben und zu erschließen, damit junge Familien mit Kindern nach Haverbeck und Halvestorf ziehen können. Dann wäre auch das Thema Schließung der Schule vom Tisch, argumentieren die Zuhörer. Für die Kinder gebe es nichts Besseres, als eine Schule mit guter Betreuung vor Ort.

Auch Fragen zu einer Nachnutzung der Gebäude werden laut. Doch dazu könne er beim besten Willen nichts sagen, erklärt Breitkopf und versichert: „Darüber haben wir uns noch keine Gedanken gemacht.“ Außerdem entscheide die Politik darüber, wann und ob die Schule geschlossen werde und wie dann eine Nachnutzung aussehen könne. Ortsbürgermeister Sander hofft, dass die beiden Schulstandorte erhalten bleiben und stellt am Ende der Sitzung unmissverständlich klar: „Wir wollen keine Integration in die Klütschule.“

Die Schule am Mainbach in Haverbeck. Eltern kämpfen für ihren Erhalt.gro



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