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Innenstadtsanierung: Neue Fassadenbeleuchtung fast fertig / Schon morgen könnte in der Osterstraße das Licht angehen

„Schräge“ Beleuchtung am Leisthaus ist nur ein Testbetrieb

Hameln (ww). Wer in den vergangenen Tagen nach Anbruch der Dunkelheit die Osterstraße durchquerte, der wunderte sich möglicherweise über die etwas seltsame Beleuchtung des Leisthauses. Zunächst einmal eine Entwarnung: Das Hamelner Museum wird in Zukunft nicht Abend für Abend kreuz und quer bestrahlt. „Die Beleuchtung wurde in den letzten Tagen nur zu Probezwecken angeschaltet, hier ist noch nichts fertig“, teilte Stadtsprecher Thomas Wahmes mit. Ausgerichtet würden die Lichter erst morgen, und nur, wenn alles passt und funktioniert, erstrahlt die Osterstraße bald in neuem Glanz. Wenn, wohlgemerkt, denn auf einen Starttermin will die Stadt sich nicht festlegen: „Erst wenn jede Lampe an jedem Gebäude in der gesamten Straße ausgerichtet ist, wird alles zusammen angeschaltet“, sagt Wahmes.

veröffentlicht am 24.09.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 12:41 Uhr

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Das im Oktober 2011 von Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann vorgestellte Beleuchtungskonzept ist ein wesentlicher Bestandteil der Sanierung der Hamelner Fußgängerzone. Stadtbildprägende Gebäude sollen in Zukunft gezielt in Szene gesetzt, auf Straßenlaternen hingegen soll gänzlich verzichtet werden. Dabei soll ein ausgewogenes Verhältnis geschaffen werden zwischen jenen Beleuchtungselementen, die der Sicherheit und Orientierung bei Dunkelheit dienen und jenen, die die architektonischen Besonderheiten der Rattenfängerstadt unterstreichen sollen. Anstelle von Mastleuchten sieht das Konzept kompakte Scheinwerfer vor, die so an den Häuserfassaden angebracht werden sollen, dass das Licht direkt auf das Straßenpflaster fällt – ohne dabei die Architekturbeleuchtung zu beeinträchtigen.

Für die einzelnen Weserrenaissance-Fassaden im Herzen Hamelns wurde jeweils ein individuelles Beleuchtungskonzept entwickelt. Das Leisthaus aus dem Jahr 1585/89 soll in Zukunft so angestrahlt werden, dass die ionischen und korinthischen Säulen mit Licht „nachgezeichnet“ und unterstrichen sowie einzelne Elemente des Fassadenschmucks zusätzlich akzentuiert werden.

Ob die Pläne der Stadt für die Osterstraße tatsächlich so umgesetzt werden konnten, wie im vergangenen Jahr angekündigt, werden wir in wenigen Tage sehen, wenn alle Lampen ausgerichtet und funktionsfähig sind. Bis dahin wird das Leisthaus wohl noch das eine oder andere Mal etwas „schräg“ aussehen.



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