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Die Mensa hat ihre Feuertaufe hinter sich / Zusätzliche Heißluftöfen angeschafft / 400 Brötchen für die Frühstückspause

Schon vor der offiziellen Einweihung schmeckt’s am AEG

Hameln (git). Die Pizzadienste haben bei den Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums mittlerweile nicht mehr so leichtes Spiel. Denn mit der neuen Mensa gibt es inzwischen ein abwechslungsreiches Mittagsmenü-Angebot. Seit Mitte April ist Mensa-Chefin Sylvia Seitz im Dienst. Wenn der für rund eine Million Euro errichtete Speisesaal morgen offiziell eingeweiht wird, dann können bereits die Erfahrungen mit dem laufenden Betrieb in die Reden einfließen.

veröffentlicht am 27.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 20:21 Uhr

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Vormittags ist Seitz zunächst die Herrin über 400 Brötchen. „Der Renner sind zur Zeit die Frikadellenbrötchen“, berichtet sie. Der 350 Quadratmeter große Anbau mit Terrasse und 180 Sitzplätzen steht auch für die Schüler der angrenzende Sertürner-Realschule zur Verfügung. Mittags werden regelmäßig 200 Essen ausgegeben. Gestern zum Beispiel konnten die Schüler zwischen Spargel mit Sauce hollandaise, Gulaschtopf und einem Feta-Tomaten-Pfännchen wählen. Für den Spargel hatte Sylvia Seitz bereits um 6 Uhr auf dem Hamelner Wochenmarkt vorbeigeschaut und 20 Kilogramm des Frischgemüses eingekauft. Angebot und Nachfrage müssen sich vor allem beim Mittagessen noch einpendeln, räumt die selbstständige Betreiberin der Mensa ein. „Gleich in der ersten Woche zeigte sich, dass der Konvektomat, ein Kombidämpfer, für die Anzahl der gewünschten Essen nicht ausreichte“, erklärt sie. „Schuldirektor Wolfgang Weber hat sofort reagiert: Aus einem Sponsorentopf der Eltern wurden zwei Heißluftöfen zusätzlich angeschafft.“ Nach Pfingsten wird es eine weitere Verbesserung geben: Das Mittagessen kann dann vorbestellt werden. Seitz hatte mit einem Probeessen und ihrem Konzept bei der Jury der Schule Zustimmung gefunden.

„Wichtiger Bestandteil einer Ganztagsschule“

Michael Serafin, Sophie Helen Meier, Lisa Fischer und Corinna Kornas aus dem Jahrgang 12 werden noch für ein Jahr die Mensa nutzen können. Die Vier essen gerne dort. „Ich bin im Schulvorstand. Dort haben wir uns für das Ganztagskonzept stark gemacht. Ich finde die Mensa ist ein wichtiger Bestandteil dazu“, erklärt Sophie Helen Meier. „In der alten Cafeteria konnten nur einfache Essen wie Milchreis oder Würstchen zubereitet werden, jetzt haben wir immer drei Gerichte zur Auswahl“, lobt Michael Serafin. Corinna Kornas möchte sich in der „Abi- Denkmalsgruppe 2010“ für eine weitere Innenverschönerung der neuen Mensa engagieren.



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