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Gelände der ehemaligen britischen Schule in Hastenbeck wird zum Wohngebiet

Schon bald könnten die Sektkorken knallen

veröffentlicht am 16.09.2016 um 20:51 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:32 Uhr

Autor:

Andreas Timphaus
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HAMELN. Jahrelang gab es große Probleme mit dem verwahrlosten Gelände der ehemaligen britischen Schule in Hastenbeck-Süd, doch nun steht eine Lösung kurz bevor. Auf dem Areal sollen – wahrscheinlich schon zu Beginn des kommenden Jahres – 19 bis 21 Einfamilienhäuser gebaut werden. Auf zwei Bauplätzen könnten bei Bedarf auch größere Gebäude für den sozialen Wohnungsbau entstehen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung stimmte der notwendigen Änderung des Bebauungsplans in der Sitzung am Mittwoch geschlossen zu.

Wenn der Schandfleck endlich beseitigt sei, werde in Hastenbeck sicherlich „die eine oder andere Flasche Sekt“ geöffnet, verkündete Ortsbürgermeister Walter Kinast (CDU). Seiner Kenntnis nach hätten bereits zwölf Familien ihr Interesse an den neuen Grundstücken angemeldet. „Wir freuen uns, wenn das Baugebiet verwirklicht wird“, sagte Kinast. Der neue Eigentümer mache einen guten Eindruck und verfüge über ein stimmiges Konzept für das zirka 1,6 Hektar große Areal an der Straße Steinebreite.

Der Ortsbürgermeister berichtete, dass in dem Quartier bislang bereits gut ein Drittel der Hastenbecker Bevölkerung wohne. In diesem Zusammenhang lobte er die Pläne der Stadt, einen Schutzstreifen zur alten Bebauung anzulegen. Der geplante Kinderspielplatz, der eine Fläche von 660 Quadratmetern umfassen soll, wurde von allen Mitgliedern des Ausschusses mit Freude zur Kenntnis genommen. „Es gab in dem Bereich bislang gar keine Spielmöglichkeiten“, sagte Kinast.

Stadtbaurat Hermann Aden führte aus, dass die Verhandlungen mit dem neuen Eigentümer, der das Gelände in diesem Jahr gekauft hat, über einen Erschließungsvertrag bereits liefen. Eine Bepflanzung mit Bäumen an der Straße sei vorgesehen. Zudem habe die Verwaltung durch die Option auf eine Vorbehaltsfläche dafür gesorgt, dass im nördlichen Bereich des Baugebiets eine spätere Bebauung möglich wäre. „Aber das ist erst einmal noch Zukunftsmusik“, meinte Aden. Hans Wilhelm Güsgen (FDP) verwies in diesem Punkt auf die großen Probleme bei der Realisierung des dritten Abschnitts des Baugebiets „Auf der Linkworth“ in Tündern. Aden entgegnete, dass eine entsprechende Regelung in den Verträgen erfasst werde. „Dennoch sollten wir die Käufer der Bauplätze auf eine spätere mögliche Entwicklung hinweisen“, meinte er.

Thomas Schröder (Grüne) sagte: „Wir haben uns immer gegen neue Bauausweisungen auf der grünen Wiese ausgesprochen. Dieses Baugebiet gehört aber nicht dazu.“



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