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Christin Menking ist die neue Leiterin des Familienbüros in Afferde

„Schöner Einstieg ins Berufsleben“

HAMELN. Einige Wochen lang war es ruhig im Familien- und Stadtteilbüro Afferde. Seit Juni ist nun Christin Menking die neue Leiterin der Einrichtung. Ein schöner Einstieg ins Berufsleben, findet die 25-Jährige, die bis vor Kurzem noch Deutsch und evangelische Religion auf Lehramt in Göttingen studiert hat.

veröffentlicht am 03.08.2017 um 18:54 Uhr
aktualisiert am 03.08.2017 um 20:12 Uhr

Zur Arbeit im Familienbüro gehört für Christin Menking (rechts) auch der Austausch mit den Mitarbeitern des Kindergartens. Foto: MZ
Michael Zimmermann

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Ihre neuen Aufgaben seien sehr vielfältig. Die Stelle habe einfach sehr gut gepasst, sagt Menking. Hier könne sie über die Schule hinaus in den großen sozialen Bereich blicken, bekomme vor Ort mit, was in Kindergarten und Grundschule passiert. Im neuen Job könne sie flexibel arbeiten, sei frei darin, welche Projekte sie zuerst in Angriff nehmen will.

In den ersten Wochen habe sie erst einmal damit zu tun, anzukommen. Afferde sei ihr als Lauensteinerin zwar nicht ganz unbekannt, sagt sie, in die Strukturen und Ansprechpartner müsse sie sich aber noch einarbeiten. Auch wenn Afferde ein Teil von Hameln ist, gebe es hier noch viele dörfliche Strukturen. Dieses Gemeinschaftsdenken gefalle ihr. Im Ortsrat war sie schon, um sich vorzustellen, beim Kirchenkreisamt und in einigen der örtlichen Vereine.

Menking sieht sich und das Familien- und Stadtteilbüro, das vom FiZ und der evangelischen Kirchengemeinde St. Georg betrieben wird, in erster Linie als Vermittlungsinstanz. Zu ihr solle jeder kommen können, der nicht weiß, wo er sonst hingehen soll. Sie stelle dann die Verbindung her, kläre auf und helfe dort, wo es Probleme gibt. Die Klientel des Familienbüros setzt sich aus unterschiedlichen sozialen Schichten und kulturellen Hintergründen zusammen. Von ihrer Vorgängerin habe sie darum mitgenommen, dass die Arbeit mit Migranten ein wichtiges Thema ist. „Diese Aufgabe hat in den letzten Jahren zugenommen.“ Zurzeit verbringt sie viele Vormittage im Kindergarten nebenan, denn die neuen Eltern müssten sich, genauso wie sie selbst, eingewöhnen.

Mittags gehe sie dann meist ins Büro rüber, bereite regelmäßige Angebote wie den wöchentlichen „Zwergentreff“ für Kinder bis drei Jahre oder das monatliche Multi-Kulti-Kochen vor und überlege, wohin der nächste Ausflug gehen soll. Ausflüge in den Zoo Hannover oder in den Freizeitpark seien zwar sehr beliebt, sagt Menking. Sie wolle aber auch die Infrastruktur vor Ort stärker nutzen. Darum soll der nächste Ausflug auf jeden Fall in die Stadtbücherei Hameln führen, auch das Theater komme für einen zukünftigen Termin infrage.

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