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Schockanruf - wie Täter Senioren um ihr Erspartes bringen

veröffentlicht am 19.04.2013 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:32 Uhr

Hameln (ube). Die Täter sprechen russisch, die Opfer auch - erneut ist eine Hamelnerin von einem sogenannten Schockanrufer mit einem fiesen Trick um viel Geld gebracht worden. Am Donnerstag klingelte gegen 17.30 Uhr das Telefon der 71-Jährigen. Ein Mann, der sich als Rechtsanwalt ausgab und überwiegend Russisch sprach, teilte der Frau mit, ein Familienangehöriger habe einen Verkehrsunfall verursacht. Dabei sei auch eine andere Person verletzt worden. Die Verletzte könne nur durch eine Operation gerettet werden, dafür benötige man allerdings dringend Geld. „Dem Anrufer ist es durch eine geschickte Fragestellung gelungen, der Seniorin zu entlocken, über wie viel Bargeld sie verfügt“, sagt Oberkommissar Dirk Barnert. Der Täter verabredete einen Termin für eine Geldübergabe. Wenige Minuten später klingelte ein Mann an der Wohnung der Rentnerin. Ihm übergab die 71-Jährige einen fünfstelligen Euro-Betrag. Erst danach nahm die Betrogene Kontakt zu ihrem Angehörigen auf. Sie stellte fest, dass es gar keinen Unglücksfall gegeben hatte.



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