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Schnellkurs in Gesundheitspolitik

veröffentlicht am 25.06.2009 um 16:04 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (wul). Einen Schnellkurs zur Gesundheitspolitik bekamen die rund 50 Gäste der Podiumsdiskussion bei den Paritäten. Dort diskutierten die Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller (SPD), Hans Peter Thul (CDU), Martina Tigges-Friedrich (FDP) und der Grünen-Kandidat Dr. Marcus Scholz mit AOK-Regionaldirektor Werner Klein, Dr. Ronald Lücke als Ärztevertreter. Ebenfalls dabei: Norbert Raabe von den Paritäten und Selbsthilfegruppenvertreter Wolfgang Sturm. Deutlich wurde: zwei Stunden reichen bei Weitem nicht, um das komplexe Thema Gesundheitsreform und -fonds abschließend zu debattieren.

Von den Zuhörern kam Kritik, weil Wartezeiten bei Ärzten so lang seien, Behandlungszeiten hingegen kurz, und es wurde angemerkt, dass das Verschreiben von Generika, wie von den Ärzten gefordert, kein Allheilmittel ist. Epilektiker beispielsweise sind auf das teurere Original angewiesen, wenn sei einmal darauf eingestellt worden seien. Kleinste Änderungen könnten fatal sein, so eine Betroffene.

Zwischen den Diskussionsteilnehmern spielte sich Bundespolitik ab: Thul (CDU) kritisierte die von der SPD gewollte Bürgerversicherung, Scholz bezeichnete die von der CDU geforderte Kopfpauschale als "ungerecht", Tigges-Friedrich präsentierte die FDP-Position, nach der sich alle privat zu einem Regelsatz und Extras extra versichern sollen und die Grünen wollen es, wie die SPD, solidarisch unter Einbeziehung aller Einkommen.

 

 



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