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Verkehrsunfälle auf glatten Straßen / Sechs Menschen teils schwer verletzt / Feuerwehren im Einsatz

Schnee und Eis – Straße zur Autobahn gesperrt

Hameln-Pyrmont (ube). Der Winter und seine Schattenseiten – wegen der starken Schneefälle ist erneut eine Straße im Landkreis Hameln-Pyrmont gesperrt worden: Auf der Landesstraße 434 zwischen Rohden und Rehren geht seit Samstagnachmittag nichts mehr. Grund: Die enorme Schnee- und Eislast lässt Bäume am Rohdener Berg wie Streichhölzer umknicken. Die Feuerwehren Rohden und Hessisch Oldendorf waren am Samstag um 12.48 Uhr alarmiert worden, um einen umgestürzten Baum zu zersägen. Dabei wurde festgestellt, dass mehrere dicke Äste bedrohlich tief hängen. Die Straßenmeisterei schilderte eine Ersatzstrecke aus. Der Verkehr von und zur Autobahn 2 werde bis auf Weiteres über Welsede und Deckbergen umgeleitet, teilte die Leitstelle der Polizei auf Anfrage mit. Bereits seit dem Silvestermorgen ist die Kreisstraße 30 zwischen Multhöpen und Dehmkerbrock gesperrt (wir berichteten). Auch auf dieser Strecke besteht Lebensgefahr.

veröffentlicht am 03.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 22:21 Uhr

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Am frühen Sonntagmorgen musste die Feuerwehr Harderode um 4.49 Uhr eine zehn Meter lange Tanne von der L 425 räumen. Der Baum blockierte die Strecke zwischen Haus Harderode und Bessinghausen. Ein Autofahrer habe vergeblich versucht, den Stamm mit seinem Transporter von der Fahrbahn zu ziehen, teilte Coppenbrügges Vize-Gemeindebrandmeister Cord Pieper mit. „Das hat aber nicht geklappt, weil der Wagen beim Anfahren in den Straßengraben zu rutschen drohte.“ Bereits am Silvestermorgen hatten die Freiwilligen aus Harderode auf der L 588 zwischen Harderode und Haus Harderode und auf der L 425 zwischen Haus Harderode und Lauenstein abgeknickte Äste beseitigt.

Obwohl die Straßen mancherorts nicht optimal geräumt sind, registrierte die Polizeiinspektion Hameln seit den Mittagsstunden des Neujahrstages kreisweit „nur“ 19 Glätte-Unfälle. Allerdings erlitten mindestens sechs Menschen teils erhebliche Verletzungen. Auf der Bundesstraße 442 ereignete sich die bislang schwerste Kollision: Zwischen Eimbeckhausen und Nettelrede kam am Freitagabend um 20.05 Uhr ein mit zwei Personen besetzter Geländewagen aus Bokensdorf „auf winterglatter Straße“ ins Rutschen. Auf der Gegenfahrbahn prallte der von einem 61-Jährigen gesteuerte Wagen frontal mit dem Auto eines Mannes (22) aus Bad Münder zusammen. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes schickte die Regionalleitstelle in Hameln die Feuerwehren Nettelrede, Luttringhausen und Bad Münder zum Unfallort. „Es war dort stockfinster. Unser Auftrag war es, die Einsatzstelle auszuleuchten“, sagte Feuerwehrsprecher Marko Klose.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde die B 442 voll gesperrt.

Endstation Graben: Dieser Ford kam gestern Nachmittag in der Nähe von Fuhlen von der Straße ab.


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