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Straßenführung am Bahnübergang Wehler Weg soll geändert werden

Schluss mit dem Gekurve

Noch spielt die Musik an den drei Bahnübergängen nicht, aber wer sie zu welchen Teilen bezahlt, ist jetzt ansatzweise bekannt. Für die Erneuerung der Bahnübergänge Schillerstraße, Süntelstraße und Wehler Weg muss die Stadt Hameln nach aktuellen Berechnungen etwa 686 000 Euro zahlen.

veröffentlicht am 04.03.2018 um 17:08 Uhr

Benutzt zwar die Strecke, doch die Nordwestbahn hat mit den bevorstehenden Sanierungsarbeiten am Wehler Weg nichts zu tun. Die Deutsche Bahn Netz AG wird hier und an zwei weiteren Übergängen die Sicherungsanlagen erneuern. FOTO: DANA
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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HAMELN. Das Gros – 1,32 Millionen Euro zahlt die Deutsche Bahn Netz AG.

Bereits vor einem Jahr hatten Mitarbeiter des beauftragten Ingenieurbüros Pöyry die ersten Überlegungen zu den Übergängen in Hameln vorgestellt; inzwischen liegen Pläne vor, die zusammen mit der Stadtverwaltung konkretisiert worden sind. Die Deutsche Bahn muss die Sicherungsanlagen an den drei Bahnübergängen erneuern, weil sie nicht mehr den Anforderungen der Richtlinie 815 „Bahnübergangsanlagen planen und instandhalten“ entsprechen.

Nach den neuen Entwürfen wird es vor allem am Bahnübergang Wehler Weg deutliche Veränderungen geben. Die bisher bestehende scharfe Kurve soll der Vergangenheit angehören, der Straßenverlauf geht dann nahezu geradeaus über in die Heinestraße, der Bahnübergang wird weiter Richtung Westen verlegt. Nach den neuen Plänen verläuft die Straße dann über ein bisher ungenutztes freies Grundstück, das im Besitz der Stadt Hameln liegt. Die Roseggerstraße soll als Sackgasse mit einem Wendehammer versehen werden. Die Kostenschätzungen für diese Maßnahme beläuft sich auf insgesamt 897 000 Euro, von denen die Stadt ein Drittel übernehmen muss. Grundlage für die Kostenanteile der Stadt Hameln als Straßenbaulastträger bildet das Eisenbahnkreuzgesetz (EKrG). Die Deutsche Bahn Netz AG und Stadt Hameln schließen für die Kostenübernahme eine entsprechende Vereinbarung. „Der genaue Kostenanteil wird in den einzelnen Kreuzungsvereinbarungen festgelegt“, heißt es in der Mitteilungsvorlage der Verwaltung.

An der Schillerstraße sollen im Zuge der Arbeiten die Rad- und Fußwege ausgebaut und die Fahrbahn am Bahnübergang auf verbreitert werden. Auch am Bahnübergang Süntelstraße steht der Ausbau der Überführung und der Rad- und Fußwege an.

Das Geld, das die Stadt Hameln für die Baumaßnahmen zahlen muss, wird erst für die Haushaltsplanungen 2019 berücksichtigt; der Beginn der Arbeiten ist für das Jahr 2021 vorgesehen.


Info: Der Umweltausschuss wird am Donnerstag, 8. März, über die Pläne informiert. Die Sitzung ist öffentlich; 16 Uhr, Energietreff der Stadtwerke.



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