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Schließungen? Nichts ist unmöglich

veröffentlicht am 19.05.2010 um 18:18 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (HW). „Wir müssen sparen, sparen, sparen“, hat Herbert Rode als Vorsitzender des Bauausschusses gefordert und angesichts leerer öffentlicher Kassen ungewöhnliche Wege und damit schmerzhafte Einschnitte für den Bürger nicht mehr ausgeschlossen.  Droht jetzt ein Horrorszenario mit Schließungen öffentlicher Einrichtungen?

Denn wie dramatisch die finanzielle Situation in der Rattenfängerstadt ist, beweist die Aussage von Uwe Kiesling. „Selbst, wenn die Stadt rigoros alle freiwilligen Leistungen von heute auf morgen streichen sollte, reichte dieses Geld nicht aus, um den Haushalt auszugleichen.“   

Wie lange sich die Stadt Hameln Subventionen noch leisten kann, steht in den Sternen. Zwar räumt Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann ein, dass die Situation für Hameln in den nächsten zwei Jahren besondere Brisanz berge, doch betont sie: „Ziel meiner Politik bleibt es aber, alle Institutionen in Hameln zu erhalten“. Allerdings schiebt die Verwaltungschefin hinterher: „Solange es geht.“ Sie hält nichts davon, sich vorschnell von lieb gewonnenen und wichtigen Einrichtungen zu trennen. Das gelte für das Theater ebenso wie für die Bäder und die HMT. Was einmal weg sei, sei nur schwerlich wiederzubekommen.



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