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Schlecker-Mitarbeiter demonstrieren: „Griechenland wollen sie retten – uns nicht“

veröffentlicht am 16.03.2012 um 21:29 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

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Hameln/Aerzen (fh). Der Schlecker am Brückenkopf ist geschlossen. Zumindest für diesen Nachmittag – aber schon am kommenden Samstag, 24. März, wohl auch endgültig. Der Grund für den frühen Ladenschluss gestern an der Hamelner Hochstraße steht auf einem Zettel an der Tür: Betriebsversammlung.

40 Frauen kamen Freitagnachmittag auf Einladung der Gewerkschaft ver.di in Aerzen zusammen. Angestellte des Schlecker-Bezirks Hameln, der von der Rattenfängerstadt über Aerzen und Bad Pyrmont bis weit ins Ostwestfälische reicht. Sie sind zur Betriebsversammlung gekommen, „weil keiner weiß, wie es jetzt weitergeht“ – und „weil alle Angst haben“.

36 Verkaufsstellen mit 187 Beschäftigten hatte der Bezirk Hameln noch vor sieben Jahren vorzuweisen, erinnert sich Antje Langner vom Betriebsrat. 2010 wurde auf 15 Läden heruntergefahren, es gab noch Arbeitsplätze für 74 Angestellte. Nun sollen sieben Geschäfte bleiben. Wer entlassen wird, steht auf Listen vom Insolvenzverwalter, die bei der Veranstaltung in Aerzen noch niemand kennt.

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  • Ohne Transparente, aber mit Buttons – und vielen offenen Fragen: 40 „Schlecker-Frauen“ des Bezirks Hameln, gingen in Aerzen auf die Straße. Sie hoffen auf Hilfe von der Politik und sammeln Unterschriften, um in Berlin ihre Forderungen zu stärken. Fotos: Wal
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  • Ohne Transparente, aber mit Buttons – und vielen offenen Fragen: 40 „Schlecker-Frauen“ des Bezirks Hameln, gingen in Aerzen auf die Straße. Sie hoffen auf Hilfe von der Politik und sammeln Unterschriften, um in Berlin ihre Forderungen zu stärken. Fotos: Wal
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  • Ohne Transparente, aber mit Buttons – und vielen offenen Fragen: 40 „Schlecker-Frauen“ des Bezirks Hameln, gingen in Aerzen auf die Straße. Sie hoffen auf Hilfe von der Politik und sammeln Unterschriften, um in Berlin ihre Forderungen zu stärken. Fotos: Wal
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  • Ohne Transparente, aber mit Buttons – und vielen offenen Fragen: 40 „Schlecker-Frauen“ des Bezirks Hameln, gingen in Aerzen auf die Straße. Sie hoffen auf Hilfe von der Politik und sammeln Unterschriften, um in Berlin ihre Forderungen zu stärken. Fotos: Wal
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Worauf die Schlecker-Mitarbeiterinnen nun hoffen mit ihrer Unterschriftenaktion und ihren Protesten hoffen, lesen Sie in der Dewezet.



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