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24-jähriger Hamelner vor Gericht

Schlafmittel in Tee gemischt – Sextäter gesteht

Hameln/Hildesheim. Wollte ein Hamelner seine Lebensgefährtin mit einem Schlafmittel, das er ihr heimlich in eine Tasse Tee getan hatte, gefügig machen? Eine Große Strafkammer des Landgerichts Hildesheim muss sich derzeit mit dieser Frage auseinandersetzen. Der Angeklagte hat eingeräumt, seiner damaligen Freundin die Tablette ohne deren Wissen verabreicht zu haben. Angeblich aus Fürsorge. Die Studentin habe Prüfungsstress gehabt und endlich mal wieder eine Nacht durchschlafen sollen, sagt er. Hintergedanken will er nicht gehabt haben, als er am Abend des 2. Februar die Hand der Schlafenden nahm und sie auf seinen entblößten Genitalbereich legte. Der 24-Jährige behauptet, er habe geglaubt, seine Freundin sei wach. Aus Sicht der Frau war es jedoch ein böses Erwachen. Noch am selben Tag suchte sie ein Krankenhaus auf, wo sie ihr Blut auf K.-o.-Tropfen untersuchen ließ. Eine solche Substanz, die auch als Vergewaltigungsdroge bezeichnet wird, wurde allerdings nicht nachgewiesen.

veröffentlicht am 13.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 17.01.2017 um 16:04 Uhr

Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite


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