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veröffentlicht am 07.05.2009 um 13:57 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Rampe

Hameln (CK). Eine Rampe als Zugang für Mütter mit Kinderwagen, vor allem aber für Menschen mit Gehbehinderung – das war eine der Auflagen, die die Stadt Hameln dem neuen Pächter des Museumscafés gemacht hatte. Nun – die Rampe ist da und führt seit der Eröffnung von der Rückseite ins Gebäude. Nur: Benutzt werden kann sie erst irgendwann im nächsten Jahr. Grund dafür sind die umfangreichen Umbauarbeiten am benachbarten Museum.
 Einer, der sich darüber besonders ärgert, dass der geforderte barrierefreie Zugang für mindestens ein Jahr noch nicht befahrbar ist, ist Ernst-Wilhelm Holländer. Der Ehrenvorsitzende des heimischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga – er gehört selbst auch dem Museumsverein an – hält diesen Zustand für „unhaltbar und auch nicht nachzuvollziehen“. „Es müsste möglich sein, aus Richtung Posthof einen – wenn auch nicht sehr breiten – Zugang zu der Rampe zu schaffen“, meint er. Er jedenfalls könne keinen Hinderungsgrund erkennen, dies nicht so zu gestalten.

Stadtpressesprecher Thomas Wahmes allerdings sieht das anders: "Das geht nicht, es sei denn, man legt die Baustelle still." Durch das Transportieren und Rangieren mit Baumaterial entstehen nach seiner Ansicht auf der engen Fläche neue Gefahrenquellen, und das könne keiner verantworten.



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