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Leser weisen am Lesertelefon hin auf Kurioses, Wildwuchs und falsches Parken

Schildbürgerartige Beschilderung im Langen Feld

HAMELN. Die Redaktion hat die Leser dazu aufgefordert, ihr am Lesertelefon mitzuteilen, welche Themen sie beschäftigen oder was in ihrem Wohnort schiefläuft. An diesem Dienstag ging es unter anderem um schildbürgerartige Beschilderung, Wildwuchs und falsches Parken.

veröffentlicht am 29.09.2021 um 10:00 Uhr

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Leser Dieter Lücke aus Afferde schüttelt den Kopf angesichts einer irrsinnig anmutenden Beschilderung der Baustelle am Langen Feld. „Will man als Fußgänger diese Straße benutzen, um weiter hinten auf den kombinierten Fuß-/Radweg zu gelangen, wird man durch die aktuelle Beschilderung auf beiden Seiten von den Gehwegen auf die Fahrbahn gewiesen“, so Lücke, der darin eine Gefährdung von Fußgängern erkennt. Dazu Stadtsprecherin Janine Herrmann: „Die Beschilderung war noch veraltet. Ursprünglich hatte die ausführende Baufirma den Fußweg auf beiden Seiten komplett gesperrt.“ Mittlerweile sei dies aber nicht mehr notwendig, folglich sei inzwischen „eines dieser Hinweisschilder entfernt“ worden. Der Fußweg in Richtung Langes Feld sollte auf der rechten Seite wieder problemlos begehbar sein.

Gisela Jarmer aus Bisperode freut sich zwar über die „so schön bepflanzten Verkehrsinseln“ an der Erichstraße und am Kastanienwall in Hameln, beklagt aber den Zustand der Beete zwischen Haspelmath- und Pulverturm. Dort sprieße das Unkraut meterhoch, was von Hameln einen schlechten Eindruck vermittele. Dazu teilt die Stadtsprecherin mit, dass auch die Stadt diese Grünfläche „wieder schön“ machen wolle, aber: „An dieser Stelle ist uns allerdings die Natur etwas ,dazwischengekommen‘.“ Der Grund: „Wir konnten dort das Saatgut erst später als gewöhnlich in die Erde bringen, weil die Umgestaltung des Kastanienwalls vorher lief und das zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn gemacht hätte. Nachdem sich die ersten Pflänzchen aus der Erde gewühlt hatten, kam ein Sturmtief mit viel Schnee, was im Allgemeinen auch nicht so günstig für die Saat ist. Außerdem sind leider viele Wildkrautsamen in der Mischung gewesen und die sprießen jetzt besonders gut. Grundsätzlich soll diese Fläche eine Insektenweide sein. Wir säen spätestens Ende Oktober in diesem Bereich nach und dann werden wir auch entkrauten. Dann sieht alles wieder ordentlich aus.“

Bernd Hornig aus Tündern beklagt „wildes Parken“ auf einem städtischen Grünstreifen „In der Korn“ auf Höhe der Friedenseiche in Tündern. Ein Phänomen, das der Stadt dort noch nicht bekannt sei. „Bisher hatten wir aus diesem Bereich noch keine Meldungen“, so Herrmann. „Die Kollegen der Fachabteilung werden sich aber die Situation ansehen und dann gegebenenfalls handeln.“



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