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So ist die Verkehrsführung gedacht

Schild an der Pyrmonter Straße noch immer verwirrend

HAMELN-PYRMONT. Das Schild bleibt, die Frage auch: „Warum steht das Schild noch?“ Dieser Tage richtete sie erneut eine Leserin an den Dewezet-Kümmerer. „Brückensperrung Bad Pyrmont“ verkündet der elektronische Wegweiser am Fort Luise und schickt Autofahrer auf dem Weg in die Kurstadt auf die Bundesstraße 1.

veröffentlicht am 02.03.2019 um 10:00 Uhr

Frank Henke

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Reporter zur Autorenseite

„Brückensperrung Bad Pyrmont“ verkündet der elektronische Wegweiser am Fort Luise und schickt Autofahrer auf dem Weg in die Kurstadt auf die Bundesstraße 1, nicht – wie gewohnt – auf die 83 und von dort weiter auf die Landesstraße über Hämelschenburg und Thal. Doch ist die Brückensperrung, nämlich die in Amelgatzen, nicht längst erledigt?

„Ja, aber …“, wird Markus Brockmann, Bereichsleiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, nicht müde zu erklären. Denn die Brücke in Amelgatzen sei natürlich wieder frei, doch die Heemsteder Brücke, über die die Pyrmonter Bahnhofsstraße führt, noch nicht. „Ende April/Anfang Mai – so um den Dreh“ seien dort die Bauarbeiten beendet, sagt Brockmann. Betoniert sei die neue Brücke bereits.

Und noch kann es deshalb in Bad Pyrmonts Osten eng werden: Auf der Thaler Landstraße und Solbadstraße staut sich nun häufiger mal der Verkehr, der um die Brückenbaustelle herumgeführt wird. Deshalb sollen die „Ortsunkundigen“, so der Behördenleiter, lieber obenrum, über die B 1 und den Grießemer Berg, geschickt werden. Das Schild in Hameln ist dabei nicht mehr als ein freundlicher Hinweis, kein Ge- oder Verbot.

Und was halten die Einwohner in den L 429-Orten auf der Strecke von dieser Verkehrsführung. Fühlt man sich nun zum Beispiel in Thal abgehängt? „Das denke ich nicht“, sagt der dortige Ortsvorsteher Werner Ritterbusch. „Wir haben hier ein hohes Verkehrsaufkommen mit bis 8000 bis 10 000 Autos am Tag, da ist jedes Auto weniger eine Erleichterung.“ So richtig überzeugt ist er von der empfohlenen Umleitung allerdings auch nicht. Die sei nämlich „sehr weiträumig“ und für Ortsfremde so einfach nicht zu finden. Doch immerhin sei nun ja ein Ende der Brückenarbeiten in Sicht.



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