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Schicken Sie uns Ihre Ideen für Hamelns Weserpromenade

veröffentlicht am 20.08.2015 um 19:05 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:29 Uhr

Hameln. Urlaub. Einfach mal raus. Neues sehen. Und manchmal liefert die Reise dann sogar Inspiration für das eine und andere Projekt daheim. Hamelner zum Beispiel können andernorts erleben, wie sich Flussufer attraktiv gestalten lassen: Als Plätze zum Sonnenbaden und aufs Wasser blinzeln in der Mittagspause wie nach der Einkaufstour oder für den kühlen Drink am Abend. Stufen, Promenaden, Strände – erfolgreiche Modelle, wie sich ein Fluss zur Schokoladenseite einer Stadt entwickeln lässt, gibt es. In Hameln jedoch lässt die große Weservision weiter auf sich warten.
Hier und dort kam in den vergangenen Monaten Bewegung ins Thema: Gespräche über eine Strandbar unterhalb des Stockhofs sollen im kommenden Monat vertieft werden (wir berichteten). Die Kaimauer wurde im Frühling saniert – aber nicht verändert. Die Mauer blieb hoch, das Wasser fern, die Atmosphäre an der Weser nüchtern bis trostlos. Mal eine Hand ins Wasser halten – das ist in Hamelns Innenstadt kaum drin.
Dabei rennt jeder, der sich ein lebendigeres Flussufer wünscht, zunächst offene Türen ein – in der Verwaltung wie der Politik. Eine „Agenda 2030“ will Oberbürgermeister Claudio Griese gemeinsam mit Bürgern und Institutionen erarbeiten: „Wie können wir das Weserufer erlebbarer machen?“ steht ganz oben auf der Liste, Ergebnisse liegen noch nicht vor.
Vielleicht ist dies nun also genau der richtige Zeitpunkt, um aus frischen Inspirationen, gesammelt auf Reisen im In- und Ausland, Ideen zu entwickeln für den oft so stiefmütterlich behandelten Fluss vor der eigenen Haustür.
Sind Sie – sei es im Urlaub oder bei anderer Gelegenheit – auf das perfekt gestaltete Flussufer gestoßen? Dann schicken Sie Ihren Vorschlag für die Weserpromenade per Mail an online@dewezet.de oder per Post an die Dewezet-Redaktion!

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Idee 3: Zeit für kühnere Gedankenspiele: Der Berliner Architekt Fabian Lippert setzt in seinem Entwurf aus dem vergangenen Jahr einen Wassergarten an den Langen Wall. Dorthin also, wo nach dem absehbaren Auszug der Elisabeth-Selbert-Schule ohnehin etwas passieren soll. In Lipperts „Wassergarten“ schwimmen Pontons mit Liegestühlen, Hängematten und Lounge-Bereich auf der Weser. Kanuwanderer halten im Drive-In-Café, Kinder planschen auf dem Wasserspielplatz mit Schiffchenrennstrecke und Fisch-Streichelzoo. Im Hintergrund finden sich übrigens auch hier statt einer unüberwindbaren Kaimauer Stufen hinab zum Wasser.


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