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Hamelns verkaufsoffener Sonntag lockt

Schauen, kaufen, bummeln und das Flair genießen

Hameln (kar). Viele kamen und schauten, einige kauften, in die Tüte gucken lassen aber wollte sich fast keiner. Dabei waren nicht wenige eigens zum Shoppen angereist. Besucher aus nah und fern hat der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr gereizt: Sie bummelten ab mittags durch Altstadtgassen und Stadt-Galerie oder bevölkerten die Straßen- und Eiscafés.

veröffentlicht am 05.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 03:41 Uhr

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10 000 Schoko-Eier kommen unter die Leute

Beim Einkaufsbummel in Hameln fündig geworden? „Ja,“ sagt eine junge Mutter in Begleitung ihres Jungen: In der C&A-Tüte seien drei Hosen für ihren Sohn. Eine andere junge Frau hat bei „Ernstings family“ geshoppt: „Ein Geschenk für ein Kind zu Ostern.“ Mehr verrät sie nicht. Auch das Pärchen aus Bad Münder mit den großen „Nanu-Nana“-Tragetaschen aus der Stadt-Galerie gibt den geheimnisvollen Inhalt seiner Tüten nicht preis. Sabine Krawczyk ist da offenherziger: Sie hat bei Orsay eine modisch geblümte Bluse erstanden: „Nicht gerade ein Schnäppchen“, gesteht sie. Aber unwiderstehlich, denn eigentlich wollte sie gar nichts kaufen. Bepackt mit mehreren Einkaufstüten wartet Lena Rospunt (15) am Kaiser-Brunnen auf ihren Vater: Der ist nur schnell Eis holen gegangen. „Wir sind extra zum Einkaufen nach Hameln gekommen“, verrät das junge Mädchen aus Springe. In den Tüten sind „Jacken, T-Shirts und Hosen“, erzählt Lena und hofft, dass auch etwas für sie dabei ist. Die Stadt-Galerie findet sie „zu voll“, sonst aber gefällt ihr der Ausflug in die Rattenfängerstadt.

In der „Dose“, dem „Rats“-Verkaufsmobil, sitzt Michael Boyer, der sonst als Rattenfänger Touristen durch die Stadt führt, und wirbt für Jubiläumsartikel, während nebenan auf der Hochzeitshaus-Terrasse „Der König der Löwen“ umlagert ist: Groß und Klein wollen die Aufführung der Sportbox-Kids hautnah erleben. Doch nur wer ganz nah dran ist, sieht auch was. „Das nächste Mal müssen wir Bänke aufbauen“, räumt Stadtmanager Stefan Schlichte ein, der den Tag aber insgesamt „gelungen“ findet. Die Stadtmarketing-Aktionen seien gut angenommen worden, das Jubiläumsbier kam an und: „In dreieinhalb Stunden wurden 10 000 Schoko-Eier verteilt“, berichtet Schlichte. Das spreche für eine hohe Publikumsfrequenz.

Einen Blick in ihre Einkaufstüten erlauben Lena Rospunt (oben, li.) aus Springe und Sabine Krawczyk (o.) aus Hameln.

3 Bilder
Osterhasen verteilen Schoko-Eier.

Links: Die Aufführung „Der König der Löwen“ ist dicht umlagert.

Fotos: Wal



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