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Schäfer: Hunde hetzen meine Tiere in den Tod

veröffentlicht am 06.03.2009 um 17:33 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

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Hameln (ube). Zum wiederholten Mal sind Schafe und Ziegen von einer Weide an der Hamelner Uferstraße ausgebrochen – mit Unterstützung eines Hundehalters und von Jugendlichen gelang es vier Polizeibeamten, die Herde wieder zurück in das Gatter zu treiben. Erst nach dem Viehtrieb erreichte der von der Leitstelle der Inspektion verständigte Schäfer Christian Pardey (46) aus Bodenwerder die Weserwiesen. Der Betriebswirt und Vorsitzende des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz im Weserbergland sagte, immer wieder würden freilaufende aggressive Hunde seine Tiere angreifen, jagen, beißen und über die Elektronetze hetzen. Seit November habe er neun Schafe verloren. Pardey kritisierte die Behörden. Er behauptet: „Ich habe um Hilfe gebeten, aber niemand tut etwas.“ Erst am Dienstagabend habe ein Hund eine Heidschnucke und ein Weißkopfschaf gerissen. Eine Tierärztin des Veterinäramtes habe die Kadaver angeschaut und die Bissverletzungen gesehen, so Pardey. Dr. Peter Bolten, Amtstierarzt und Leiter des Fachdienstes Ordnung/Veterinärwesen beim Landkreis Hameln-Pyrmont, sagte auf Anfrage der Dewezet, die beiden Kadaver von Dienstag seien nicht von einem seiner Mitarbeiter angeschaut worden.

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