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20°
Großreinemachen im Waldbad vor der neuen Saison / Mitte Mai beträgt die Wassertemperatur wieder 22 Grad Celsius

Sauber wird’s – aber ein Problem ist noch ungelöst

Halvestorf (gro). Noch zeigt das Thermometer Temperaturen an, die zu vielem einladen, nur nicht zum Schwimmen. Dennoch: In einer Woche werden die Becken des Waldbades Halvestorf geflutet, dann wird die Heizung angeschmissen, und Mitte Mai soll das Wasser zur Eröffnung auf 22 Grad aufgeheizt sein. Bis dahin wird den zwölf Helfern des 766 Mitglieder zählenden Trägervereins Waldbad Halvestorf durch Arbeit warm: Sie putzen die Sanitärräume, schrubben Becken, und ein kaputter Schieber für die Wasserableitung aus dem Hauptschwimmbecken wird nach 30 Jahren erneuert. Dass der alte Schieber aber für den täglichen Verlust von 18 Kubikmetern Wasser verantwortlich, bezweifelt der Vorsitzende Björn Meyer. „Das ist noch ein Problem. Wir haben schon alles versucht, die Schwachstelle zu finden. Selbst Kamerauntersuchungen der Leitungen, Abdrücken mit Gas und auch Einsatz von Horchgerät – wir wissen nicht, wo das Wasser verloren geht, und Geländeabsenkungen durch Ausspülung gibt es auch nicht.“

veröffentlicht am 11.04.2010 um 20:29 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 13:21 Uhr

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Ärgerlich sei nicht nur der Verlust des Wassers, so Meyer – 18 Kubikmeter Wasser werden täglich neu ins Becken gelassen. Durch das Auffüllen mit Frischwasser sinke auch die Temperatur wieder, und die Solar- und Pelletheizung müsse ihr Maximum leisten, um die Wassertemperatur zu halten und das koste. Um die weiteren Kosten des Bades zu drücken, überlegt der Verein, die Steuerung der Pumpen anders zu schalten und zu steuern. Das könnte ein Drittel der Stromkosten ersparen. „Ob das klappt oder nicht, unsere Eintrittspreise werden wir auf Vorjahrespreis halten,“ verspricht Meyer.

Stolz blickt der Verein auf die vergangene Saison: 13 000 Besucher kamen. Besonders beliebt sei das Waldbad bei Familien, wirbt Meyer, was an der übersichtlichen Anlage liege und daran, dass das Wasser nicht so gechlort sei wie in anderen Bädern. Die Qualität leide darunter nicht, beteuert Meyer. Alle drei Wochen werde das Wasser geprüft. Wer Mitglied im Verein ist, kann übrigens auch außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten schwimmen gehen – jeder hat seinen eigenen Schlüssel.

Während die einen das Becken schrubben, beginnt Norbert Fischer (vorne) mit dem Verfüllen des Schachtes mit dem neuen Wasserablaufschieber.

Foto: gro

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